Presseberichte 2019


BADISCHE ZEITUNG 15.02.2019



Badische Zeitung 13.02.2019



Presseberichte 2018


Emmendinger Tor 19.12.2018



Badische Zeitung 17.12.2018



Badische Zeitung 15.12.2018



Emmendinger Tor 12.12.18



Badische Zeitung 18.09. 18



Badische Zeitung 02.07. 18



Badische Zeitung 30.06. 18



Badische Zeitung 19.05. 18



PresseBerichte 2017


Badische Zeitung 16.12.2017



Badische Zeitung 07.12.2017



Badische Zeitung 24.11.2017



Emmendinger Tor 25.10.2017



Badische Zeitung 24.10.2017



Badische Zeitung 30.09.2017



Badische Zeitung 04.09.2017



Badische Zeitung 01.08.2017



Emmendinger Tor 05.07.2017



Emmendinger Tor 05.07.2017



Badische Zeitung 04.07.2017



Badische Zeitung 04.07.2017



Badische Zeitung 03.07.2017



Badische Zeitung 30.06.2017



Badische Zeitung 28.06.2017



Emmendinger Tor 29.03.2017


Badische Zeitung 07.03.2017

Benefizveranstaltung: Lions-Club Emmendingen engagiert sich für die Sanierung des alten Wehrturms

 

EMMENDINGEN. "Zu 99 Prozent sind wir fertig", sagt Rolf Brinkmann, Architekt und Motor der ständigen Hochburggruppe: Am 2. April soll der sanierte Wehrturm des ehemaligen Meyerhofs der Hochburg der Öffentlichkeit übergeben werden. Damit auch die letzten Bausteine für das Archiv und Dokumentationszentrum des Hochburgvereins finanziert werden können, engagiert sich einmal mehr der Lions-Club mit einer Benefizveranstaltung. Am 26. März findet ab 11 Uhr ein Jazz-Brunch im Autohaus Schmolck mit den "Frl. Mayer’s Hinterhausjazzern" statt.

 

Die sieben Hinterhaus-Jazzer aus Freiburg, die schon seit 46 Jahren in der Region auftreten, haben selbst viele Erinnerungen an die Hochburg. Beim Hochburgfest, das früher noch abends gefeiert wurde, rückten die Musiker stets kurz vor Mitternacht an, um den Klassiker "Ja so warn’s, die alten Rittersleut’" zu spielen. "Es war immer sehr knapp, weil wir direkt vom Oberlindenhock kamen und noch abbauen mussten", erinnert sich Pianist und Bandleader Michael Rox. Die Rittersleut’ werden auch beim Jazz-Brunch im Autohaus sicher nicht fehlen. Dazu gibt’s jede Menge Klassiker aus dem Programmfundus der Band, die es laut Rox inzwischen auf 459 Jahre an Lebensalter bringt. Vor zwei Jahren waren die Musiker schon einmal bei den Lions "unterm Stern" zu Gast – "nun wollten wir einmal etwas vormittags machen und kamen auf die Idee mit dem Jazz-Frühstück", so Friedhelm Baltes, der die Benefizveranstaltung – gleichzeitig Auftaktveranstaltung im Rahmen der Reihe "70 Jahre Schmolck" – gemeinsam mit Hausherr Bernhard Schmolck organisiert. Die Besucher erwartet neben der Musik ein Sektempfang und ein kalt-warmes Brunch-Buffet der Malterdinger "Sonne". 

 

Dokumentationszentrum und "Burg-Schaufenster"


Das Konzert soll mit dazu beitragen, die letzten Arbeiten an der Sanierung des früheren Wehrturms der Domäne Hochburg zu finanzieren. "Ein paar Tausend Euro fehlen noch", sagt Rolf Brinkmann. Eingeplant hatte der Hochburgverein beim Start der Baumaßnahme vor mehr als zwei Jahren rund 80 000 Euro an Spenden und Eigenmitteln . Hinzu kommen rund 2000 inzwischen geleistete Stunden ehrenamtlicher Arbeit. Auf insgesamt 160 000 Euro schätzt Brinkmann damit die Gesamtkosten für die Sanierung, die nun kurz vor der Fertigstellung steht und am Sonntag, 2. April mit einem Festakt eingeweiht werden soll.

Der von Grund auf sanierte Turm des zwischen 1571 und 1573 unter Markgraf Karl II. erbauten Meyerhofs auf Fuß der mittelalterlichen Festung wird künftig als Archiv und Dokumentationszentrum des Hochburgvereins dienen. Baupläne, Akten, Skizzen des mehr als 45-jährigen ehrenamtlichen Engagements für den Erhalt der Burgruine, die bislang hauptsächlich im Brinkmannschen Wohnhaus deponiert waren, bekommen im Obergeschoss eine neue Bleibe. Im Keller ist das reiche Fundarchiv untergebracht und für Historiker und Archäologen nutzbar. Als Ergänzung zum bereits seit 1990 bestehenden Hochburgmuseum, das jährlich von rund 6000 Menschen besucht wird, wurde im ehemaligen Wehrgang des Turms auch ein von außen über eine Fensterfront jederzeit einsehbarer Ausstellungsraum eingerichtet – "gewissermaßen als Schaufenster für die Burgbesucher", so der heutige Chef der Arbeitsgruppe, Axel Brinkmann. Bildtafeln und Texte sollen dort über die Geschichte des Meyerhofs und der mittelalterlichen Burganlage aber auch über das heutige Hofgut, die Landwirtschaftsschule und den Weinanbau informieren.

Mit einem Jazzbrunch im Autohaus Schmolck unterstützt

der Lionsclub die Sanierung: Rolf Brinkmann, Michael Rox (Frl. Mayer’s),

Bernhard Schmolck, Friedhelm Baltes (Lionsclub), Linus und Axel Brinkmann (von

links). Foto: Andrea Strumberger


PresseBerichte 2016


Wochenzeitung Emmendinger Tor 21.12.2016


Radwerkstatt kommt in die Gänge

Noch ist es eine Rumpelkammer, doch schon im Mai sollen in diesem Bereich des Fairkauf-Hauses von 48 Grad Süd an der Elzstraße von Flüchtlingen gebrauchte Fahrräder repariert und günstig abgegeben werden. Friedhelm Baltes (Lions Club) , Patrick Krezdorn (Geschäftsführer von 48 Grad Süd), Katharina Katt (städtische Integrationsbeauftragte) und Lions-Präsident Roland Schomer nahmen beim Vorort-Termin schon mal Maß. Foto: Gerhard Walser

Freitag 04.03.2016

 

Der Lions Club hat für seine Idee einer Fahrradwerkstatt für Flüchtlinge die gemeinnützige Gesellschaft 48 Grad Süd gewonnen.

Noch ist es eine Rumpelkammer, doch schon im Mai sollen in diesem Bereich des Fairkauf-Hauses von 48 Grad Süd an der Elzstraße von Flüchtlingen gebrauchte Fahrräder repariert und günstig abgegeben werden. Friedhelm Baltes (Lions Club) , Patrick Krezdorn (Geschäftsführer von 48 Grad Süd), Katharina Katt (städtische Integrationsbeauftragte) und Lions-Präsident Roland Schomer nahmen beim Vorort-Termin schon mal Maß. Foto: Gerhard Walser

EMMENDINGEN. Am Anfang stand die Idee, mit einer Kunstauktion möglichst viel Geld für die Flüchtlingshilfe in der Stadt zu erwirtschaften. Nun nimmt das Ziel des Lions-Clubs, mit dem Erlös der erfolgreichen Versteigerung von Bildern und Objekten Emmendinger Künstler im Dezember ein nachhaltiges Projekt zu unterstützen, konkrete Formen an. Schon im Mai soll im Fairkaufhaus von 48 Grad Süd an der Elzstraße eine Fahrradwerkstatt eröffnet werden, in der Flüchtlinge unter Anleitung gespendete Räder reparieren und aufbereiten. "Wir sind am Ziel und haben einen geeigneten Partner gefunden", so Lions-Präsident Roland Schomer.

Noch ist der dafür vorgesehene Bereich im ersten Obergeschoss des Fairkaufhauses eine Lagerfläche, zugestellt mit Möbeln und allerlei Gegenständen. Und es fehlt ein Fenster, für das die Baugenehmigung inzwischen eingereicht ist. Doch Schomer und Patrick Krezdorn, Geschäftsführer der gemeinnützigen Qualifizierungsgesellschaft 48 Grad Süd, sind zuversichtlich, dass die Werkstatt wie geplant im Mai eröffnet werden kann.

Zuvor war die Suche nach Räumen in der Stadt mühsam und wenig erfolgreich, berichtete Friedhelm Baltes, einer der Initiatoren des Lions-Projekts. Nach einem Gespräch mit der städtischen Integrationsbeauftragten Katharina Katt, Vertretern des Freundeskreises Asyl und 48 Grad Süd war dann rasch die Idee geboren worden, die Werkstatt an das Fairkaufhaus "anzudocken", wie es Krezdorn bezeichnet: "Wir können so unsere Produktpalette erweitern und haben das Personal zur fachlichen Begleitung". Schon heute beschäftigt 48 Grad Süd Flüchtlinge in Qualifizierungsmaßnahmen. In der Herbolzheimer Filiale, die auch über eine Kfz-Werkstatt verfügt, wurde früher auch schon Räder repariert. "Das lassen wir jetzt wieder aufleben", so Krezdorn. Werkzeuge und Werkbänke sind noch vorhanden, das Fachpersonal auch.

Die Idee ist simpel: In der Fahrradwerkstatt sollen Fahrräder repariert und aufbereitet werden, die zuvor von der Bevölkerung gespendet wurden – von Flüchtlingen, für Flüchtlinge. "Viele Menschen haben noch funktionstüchtige Räder im Keller oder in der Garage, die sie nicht mehr benötigen", glaubt Friedhelm Baltes. So werden gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Die Flüchtlinge bekommen die Chance Fachwissen und Erfahrung zu erwerben und dabei die deutsche Sprache zu erlernen und anzuwenden. Gleichzeitig steigt durch den Verkauf der fertigen Räder zu günstigen Preisen an Flüchtlingsfamilien deren Mobilität. Katharina Katt, die Integrationsbeauftragte der Stadtverwaltung, ist "total begeistert" von dem Projekt, das an die bisherige ehrenamtliche Arbeit des Freundeskreises Asyl um Thomas Pietsch anknüpft. Pietsch hatte an zuletzt vier Standorten Räder gesammelt, repariert und an Flüchtlinge abgegeben.

Wichtig ist allen Beteiligten, damit nicht in Konkurrenz zu Fahrradhändlern zu treten. Die Räder werden registriert, um zu verhindern, dass damit ein Handel stattfindet und um nachweisen zu können, dass sie nicht geklaut wurden. Gekauft werden können sie freilich auch von bedürftigen Emmendingern. Roland Schomer ist neben dem sozialen Aspekt vor allem der Gedanke der Nachhaltigkeit wichtig. "Wir stoßen mit dem Erlös der Kunstauktion von immerhin 6000 Euro ein Projekt an, das Hilfe zur Selbsthilfe bewirkt und die Integration fördert".

Radspenden werden zu den üblichen Öffnungszeiten in den Fairkauf-Niederlassungen Emmendingen, Endingen und Herbolzheim entgegen genommen. Auf telefonische Anfrage wird auch ein Abholservice angeboten.

48 Grad Süd

48 Grad Süd, Zentrum für neue Arbeit, ist eine gemeinnützige Gesellschaft (gGmbH) in Trägerschaft des Caritasverbandes Emmendingen und Kommunen des Landkreises. Sie betreibt unter dem Namen Fairkauf Secondhand-Kaufhäuser in Emmendingen, Herbolzheim und Endingen. Zum Leistungsspektrum gehört die Beschäftigung, Qualifizierung und Vermittlung von Langzeitarbeitslosen Menschen in den Bereichen Dienstleistung, Transport und Logistik, Garten- und Landschaftspflege, sowie die Integrationsbegleitung.

Infos im Internet: http://www.48gradsued.de


 

Samstag, 27.02.2016

Die Botschafter in Blau fernab des Heimathafens

Das Marinemusikkorps Kiel kommt auf Einladung des Lions-Club zu einem Benefizkonzert in die Teninger Ludwig-Jahn-Halle.

  1. Das Marinemusikkorps Kiel tritt am 26. April bei einem Benefizkonzert des Lions Club der Ludwig Jahn-Halle Teningen auf. Foto: Veranstalter

 

 

EMMENDINGEN/TENINGEN. Sie spielen bei feierlichen Gelöbnissen, Kommandowechseln, bei Besuchen von Staatsgästen oder von Schiffen aus fernen Ländern – und am 26. April in der Ludwig-Jahn-Halle: Das Marinemusikkorps Kiel tritt beim Benefizkonzert des Lions-Club Emmendingen auf, der damit das Projekt Klasse 2000 fördern möchte.

Wie das bekannte Segelschulschiff Gorch Fock sind die Musiker im Matrosenanzug ein Symbol für die Seestreitkräfte der Bundeswehr. Die "Botschafter in Blau" bereisen von ihrem Heimathafen Kiel Deutschland und die ganze Welt und begeistern ihr Publikum bei unzähligen Konzerten. Das 50 Musikerinnen und Musiker zählende Orchester wurde 1956 als Marinemusikkorps Ostsee aufgestellt und ist seit der Auflösung seines Nordsee-Pendants 2014 das einzige Musikkorps der deutschen Marine.

Das Repertoire des Blasorchesters ist dabei breit gefächert. Es reicht von der Klassik über den Marsch bis hin zur Popmusik. Ihr Auftritt in Teningen steht unter dem Motto "Die Geister, die ich rief" – ein bekanntes Zitat aus Goethes Ballade "Der Zauberlehrling". Das gleichnamige Scherzo von Paul Dukas stand für das Konzertprogramm Pate. Und verzaubern wollen die Musiker ihr Publikum, wobei sie in der Ankündigung einräumen, so manchen Geist spuken zu lassen: "Zart besaitete sollten sich besser einen weniger schreckhaften Partner als Begleiter mitnehmen", raten sie. Als Hexenmeister kündigen sie neben Dukas Hector Berlioz, Franz von Suppé, John Williams oder Alex North an.

"Die machen immer bis zuletzt ein Geheimnis aus ihrem Programm", sagt Volker Huber vom Lions-Club, der das Konzert zusammen mit Karl-Friedrich Jundt-Schöttle und Werner Fross organisiert. Dass Fross in Personalunion auch noch Vorsitzender der Musik- und Feuerwehrkapelle Teningen ist, macht die Sache leichter. Deren Mitglieder helfen tatkräftig mit bei Organisation und Bewirtung in der Ludwig-Jahn-Halle. Ein Teil des Erlöses kommt daher auch der Jugendkapelle des Vereins zugute.

Das selten in Südbaden auftretende Marinemusikkorps ist für eine kleine Konzertreise unterwegs in der Region, unter anderem in Baiersbronn und Oberkirch, wo ein Lionsfreund arbeitet – "da lag es nahe, zuzugreifen und das Ensemble für einen Auftritt in Teningen zu gewinnen", so Huber. Dass der Auftritt an einem Dienstag und nicht am Wochenende stattfindet ist zwar ein kleines Manko, doch Werner Fross ist überzeugt, dass die Halle gut gefüllt sein wird: "1000 bis 1200 Besucher wären möglich, mit der Hälfte wären wir zufrieden".

Denn es gilt, möglichst viel Geld für den guten Zweck zusammen zu bekommen. Im Mittelpunkt steht einmal mehr das von den Lions seit vielen Jahren unterstützte Programm "Klasse 2000" zur Gesundheitsförderung und Prävention, das inzwischen an allen Emmendinger Grundschulklassen angeboten wird. "Das ist gut angelegtes Geld", sagt Karl-Friedrich Jundt-Schöttle. Die "Löwen" sind eine weltweite "Vereinigung freier Menschen" mit sozialem Hintergrund. Neben Kinder- und Jugendprojekten fördert der Lions-Club Emmendingen mit ihrem Präsidenten Roland Schomer mit Benefizveranstaltungen und Kunstauktionen wie zuletzt auch die Flüchtlingshilfe oder die Sanierung des Wehrturms auf der Domäne Hochburg.

Info: Konzert am 26. April, 19.30 Uhr, in der Ludwig-Jahn-Halle Teningen (Einlass ab 18.30 Uhr); Karten im Vorverkauf bei Augenoptik Wipfler, Modehaus Blum-Jundt, Badischer Zeitung, Volksbank Teningen und überhttp://www.karoevents.de

 


Presseberichte 2015


Hilfe Schlag auf Schlag

Samstag. 28.11.2015

 

Bei der Benefizauktion des Lionsclubs zugunsten der Flüchtlingshilfe kamen 5000 Euro zusammen.

 

EMMENDINGEN. 

Es sind keine Bilder von Künstlern, deren Werke im Louvre hängen, bremst Auktionator Christian Hodeige gleich zum Beginn der Benefiz-Kunstauktion des Lionsclub Emmendingen am Donnerstagabend allzu große Erwartungen der rund 100 Besucher. Um gleich darauf den Wert der 50 Exponate, die im Autohaus Schmolck zugunsten von Flüchtlingen neue Besitzer suchen, hervorzuheben. "Hier bekommen sie nur Originale, nur Unikate", so der Herausgeber der Badischen Zeitung. Entsprechend leidenschaftlich geht er ans Werk.

 

50 Arbeiten haben 29 Emmendinger Künstler gespendet. Von jedem offeriert Hodeige ein Werk, die weiteren werden im Nachgang an die Auktion veräußert. Zuvor jedoch wird der Mann mit dem Hammer, den er an diesem Abend links liegen lässt, seinem Ruf, das Auktionspublikum mit schweißtreibendem Engagement gekonnt aus der Reserve locken zu können, vom Start weg gerecht. Der BZ-Herausgeber muss aber auch nicht lange bitten, mit "EM-der magische Landkreis" steht schon zum Auftakt eine Fotoarbeit des weit über Emmendingen hinaus bekannten Kulturpreisträgers Peter Thomann auf der Staffelei.

 

Danach geht es Schlag auf Schlag. Das Mindestgebot in Höhe von 100 Euro ist bei den meisten Werken, kaum ausgesprochen, schon überholt. Zumal es Hodeige geschickt versteht, den zukünftigen Besitzern eine Vorstellung davon zu vermitteln, wie und wo sie ihr Kunstwerk wirkungsvoll hängen oder stellen. "Werfen sie mal allen alten Mist aus ihrer Küche raus", weiß er ganz gut, wo das "Gefäßsammelsurium" von Waltraud Grasegger einen passenden Platz finden könnte. "Da müssen sie nah davor stehen", rät er dem Kunstfreund, der sich für die "goldige Arbeit" mit dem Titel "Hülsenfrüchte" von Karin Weiß interessiert.

 

"Es ist nicht die ganz große Kunst", weiß Hodeige die einzelnen Arbeiten gut einzuschätzen. Doch der Kunstfreund, der selbst Arbeiten regionale Künstler sammelt, "die bestimmt keine Wertanlage sind", gibt den Werken zugleich noch eine ganz andere Wertigkeit. "Spaß haben, jeden Tag", sollen die Kunstfreunde an den neuen Besitztümern, die sie an diesem Abend mit nachhause nehmen.

 

"Es ist für jeden Geschmack was dabei", so Hodeige. Emmendingens Kunstszene präsentiert sich vielfältig und er findet weit über den aktuellen Anlass hinaus guten Grund, die lokale Kulturszene zu loben. "Unglaublich, was hier, nicht nur in der Stadt", so der Freiburger, "sondern in Emmendingen geboten wird". Ein Lob, in das er auch die Menschen einbezieht, die hinter allem stehen. In diesem Fall das Ehepaar Baltes, das bei Künstlern darum warb, Werke für die Benefizauktion zur Verfügung zu stellen, Bernhard Schmolck, dessen Autohaus wieder einmal den Rahmen bietet und die Lions-Mitglieder, die bis hin zum Bestuhlen mit anpacken.

Am Ende sind mindestens 5000 Euro zusammenkommen, so Friedhelm Baltes. Das Förderprojekt, die Fahrradwerkstatt für Flüchtlinge, in der sie Zweiräder für die eigene Nutzung herrichten können, hat ein recht ordentliches Startkapital.

"Und "Räumlichkeiten haben wir auch schon", betont Baltes.

Sehr direkt und mit Erfolg spricht Auktionator und BZ-Herausgeber Christian Hodeige die Besucher bei der Versteigerung von Kunstwerken zu Gunsten von Flüchtlingen bei Kultur unterm Stern an
Sehr direkt und mit Erfolg spricht Auktionator und BZ-Herausgeber Christian Hodeige die Besucher bei der Versteigerung von Kunstwerken zu Gunsten von Flüchtlingen bei Kultur unterm Stern an

Sehr direkt und mit Erfolg spricht Auktionator und BZ-Herausgeber Christian Hodeige die Besucher bei der Versteigerung von Kunstwerken zu Gunsten von Flüchtlingen bei Kultur unterm Stern an


„Sokrates und Nietzsche“ - so der Titel einer angebotenen Skulpturengruppe, scheinen sich wenig dafür zu interessieren, wer sie ersteigert Foto: Markus Zimmermann


EMMENDINGER ZEITUNG.de KOMPAKT: "Zwei Exponate verblieben nach diesem großartigen Abend - aber die werden wir mit unserer Überzeugungskraft auch noch verkaufen," so ein äußerst zufriedenes Team des Lions-Clubs nach der großen Benefizauktion am heutigen Abend im Emmendinger Autohaus Schmolck. Über 150 Gäste verfolgten die unterhaltsame Auktion, für die Dr. Christian Hodeige (Herausgeber und Gesellschafter bei der Badischen Zeitung) persönlich als Auktionator gewonnen werden konnte.

(unser Video!).

Der Erlös des Abends (erste Schätzung: mehr als 5000 €) wird zum Aufbau einer Fahrrad-Werkstatt für Flüchtlinge verwendet werden.

Kunstauktion am 26. November 2015 im Autohaus Schmolck – Aktion des Lionsclubs Emmendingen zugunsten der Flüchtlingshilfe vorgestellt

Am 10. November wurde im Autohaus Schmolck in Emmendingen eine besondere Aktion zugunsten der Flüchtlingshilfe vorgestellt.

Am 26. November um 19 Uhr veranstaltet das Lions-Hilfswerk Emmendingen e.V. in den Räumen des Autohaus Schmolck eine Kunstauktion zugunsten der Flüchtlingshilfe. Als Auktionator konnte Dr. Christian Hodeige, Herausgeber und Gesellschafter der Badischen Zeitung, gewonnen werden.

Entstanden sei die Idee zu dieser Aktion aus dem allgegenwärtigen Thema Flüchtlinge und der Frage `Was kann man wie und für wen tun?´. Der Zweck dieser Auktion ist nun die Errichtung einer Fahrrad-Werkstatt für Flüchtlinge. Diese soll nicht in Konkurrenz zu den regionalen Fahrrad-Werkstätten stehen, sondern den Flüchtlingen die Möglichkeit bieten, ihre Fahrräder eigenständig zu reparieren und durch die Arbeit auch in eine Struktur zu kommen. „Hilfe zur Selbsthilfe“, sagt Dr. Roland Schomer, Präsident des Lionsclub Emmendingen.

Der Lionsclub hat seinen Focus auf die Unterstützung von Projekten zur Unterstützung lokaler Projekte im sozialen und kulturellen Bereich ausgerichtet und setzt auch mit dieser Veranstaltung ein Zeichen in diesem Engagement. „Zudem passt eine Kunstauktion doch hervorragend zum Schmolck-Motto `Kultur unter´m Stern`", schmunzelt Friedrich W. Baltes vom Lionsclub. 

Bei der Frage `wie?´ war klar, dass es gerade zur Weihnachtszeit genug Feiern gibt. Nach einigen Überlegungen wurde die Idee zur Begegnung mit der Kunst geboren. So wurden mit Unterstützung des Kulturkreises Emmendingen Adressen regionaler Künstler gelistet und diese angeschrieben mit der Bitte, ein bis zwei Werke für die Auktion zur Verfügung zu stellen. Man sei überrascht gewesen von der durchweg positiven Resonanz. Auch Christian Hodeige ließ sich nicht lange bitten und sagte Bernhard Schmolck spontan als Auktionator zu. 

51 Werke haben die Künstler zur Verfügung gestellt. Es sind gemalte Bilder, Fotos, Skulpturen…, also eine Vielfalt von Kunstobjekten. Die Künstler bekommen je verkauftem Werk einen Obulus von 50 Euro, der einen Teil der Materialkosten ersetzen soll. Alles weitere ist eine Spende der Künstler an das Projekt. Bei der Auktion, für die ungefähr 90 Minuten angesetzt sind, gilt für jedes Werk ein Mindestgebot von 100 Euro. Bei Werken, die um vieles mehr wert seien, könne hier für den guten Zweck durchaus manches Schnäppchen gemacht werden, sind sich die Organisatoren einig. Der Zuschlag geht an den Meistbietenden. Bezahlt werden kann bei der Auktion in bar oder per EC- oder Kreditkarte. Hierfür bedankt sich der Lionsclub bei der Volksbank Nördlicher Breisgau für die Unterstützung.

Seit Sonntag, 22. November können die zu versteigernden Werke bis zur Auktion im Autohaus Schmolck besichtigt werden. Am Sonntag von 12 bis 16 Uhr und an den folgenden Tagen von 8 bis 18 Uhr.

Bernhard Schmolck und der Lionsclub mit seinem Präsidenten Dr. Roland Schomer, Friedrich W. Baltes und allen Mitgliedern und Helfern der Auktion freuen sich auf viele Mitbieter, die die Auktion interessant gestalten und die Aktion für die Flüchtlinge unterstützen. „Natürlich ist auch für eine kleine Bewirtung gesorgt“, verspricht Bernhard Schmolck.

Ein kleiner Spruch zum Abschluss wurde von Friedrich W. Baltes vorgelesen, der zum Nachdenken anregt:

"Menschen auf der Flucht tragen meistens kein Gepäck, aber dafür Wissen, Kultur, Menschlichkeit und Persönlichkeit". 
Zur Fahrradwerkstatt:

Ziel der Auktion ist die Einrichtung einer Fahrradwerkstatt. Natürlich werde hier neben Werkzeugen und vielem mehr auch ein Raum benötigt, in dem diese Fahrradwerkstatt untergebracht werden kann. Leider sei so ein Raum noch nicht gefunden, aber sowohl Landratsamt, Stadt, Pro Asyl und andere sind angesprochen und auf der Suche. Natürlich werden weitere Informationen zu in Frage kommenden Räumlichkeiten immer gerne vom Lionsclub entgegen genommen. Von der Lage sollten diese Räume möglichst zentral, beheizbar und ebenerdig sein.


Kunstauktion für die Flüchtlingshilfe

EMMENDINGEN. 04.11.2015


Am Anfang stand die Idee "etwas für Flüchtlinge zu tun", wie es Bernhard Schmolck formuliert. Dann wurde in den Reihen des Lionsclub Emmendingen rasch der Gedanke einer Benefiz-Kunstauktion im Mercedes-Autohaus Schmolck geboren und weiterentwickelt. 30 Emmendinger Künstler stellen dafür insgesamt 51 Bilder, Fotos und Skulpturen zur Verfügung, die am 26. November unter den Hammer kommen. Das Ziel ist, einen möglichst hohen Erlös zu erwirtschaften, welcher der Emmendinger Flüchtlingshilfe zugute kommen soll.


"Flüchtlinge sind ein Thema, das auch an Emmendingen nicht spurlos vorbeigeht", sagt Roland Schomer. Der amtierende Lions-Präsident verknüpft damit den Grundgedanken der "Löwen", kulturelle und soziale Projekte im lokalen Umfeld zu unterstützen. So lag es nahe, sich mit einem konkreten Projekt den derzeit in Scharen ankkommenden Zufluchtsuchenden zuzuwenden. "Wir würden gerne eine Fahrradwerkstatt initiieren, in der Flüchtlingen unter Anleitung lernen gebrauchte Räder zu reparieren und herzurichten", so Bernhard Schmolck.


Diese solle aber keinesfalls eine Konkurrenz zu Radgeschäften darstellen, sondern allein den Flüchtlingen dazu dienen, über einen eigenen fahrbaren Untersatz zu verfügen und etwas mobiler zu werden. Hilfe zur Selbsthilfe nennt es Roland Schomer. Als Basis könnten aus der Bevölkerung gestiftete und nicht mehr benötigte Drahtesel bieten. "Doch das ist dann der zweite Schritt", sagt Friedhelm Baltes. Zunächst gilt es, das Startkapital zu erwirtschaften und geeignete Räume zu finden.


Dafür soll die Kunstauktion sorgen, die im Autohaus am 26. November um 19 Uhr über die Bühne gehen wird. Knapp zwei Stunden lang kommen dort Objekte Emmendinger Künstler unter den Hammer. "Wir waren zunächst sehr skeptisch, ob wir genügend Bilder bekommen würden, doch die Bereitschaft der Kunstschaffenden war geradezu überwältigend", freut sich Baltes. Insgesamt 30 Maler, Fotografen und Bildhauer stifteten jeweils zwei ihrer Werke für den guten Zweck. Sie erhalten pro ersteigertem Bild eine Aufwandsentschädigung von 50 Euro für Materialkosten, die Objekte werden dann am Auktionsabend für ein Mindestgebot von 100 Euro aufgerufen. "Viele Werke wären am Markt eigentlich mehr als 1000 Euro wert", betont Baltes und verweist auf die Chance der Besucher, "ein richtiges Schnäppchen zu machen". Wer den Zuschlag erhält, der kann seinen Schatz auch gleich mitnehmen. Bezahlt werden kann am Abend bar oder auch mit EC- oder Kreditkarte.


Dafür, dass der Erlös der Versteigerung möglichst umfangreich ausfällt, sorgt ein profunder Auktionator. Christian Hodeige, Herausgeber der Badischen Zeitung, ist ein alter Hase im Geschäft. Jahr für Jahr bringt er bei den Versteigerungen für die BZ-Aktion Weihnachtswunsch im Freiburger Jazzhaus die Besucher dazu, sich im Interesse der guten Sache gegenseitig hochzuschaukeln und zu überbieten. "Ich bin sicher, dass da so richtig die Post abgeht", so Baltes, der sich über die spontane Zusage Hodeiges freut.

Mitglieder des Lionsclubs werden die Bilder am Abend präsentieren, bevor sie jeweils zur Auktion aufgerufen werden. Gesteigert wird in der klassischen Versteigerungsform: Der Meistbietende erhält den Zuschlag. Wer möchte, kann sich schon ab Sonntag, 22. November von 12 bis 16 Uhr im Autohaus ein Bild vom reichhaltigen und vielfältigen Angebot machen. Bis zur Auktion am Donnerstag werden die Objekte dann während der Öffnungszeiten von 8 bis 18 Uhr täglich in der Fahrzeughalle präsentiert.


Der Eintritt am Abend ist frei, die Lions sorgen für eine Bewirtung der Besucher.


Hilfe für den Wehrturm

EMMENDINGEN. 03.11.2015


45 000 Euro hat der Hochburgverein bisher in die Sanierung des Wehrturms auf der Domäne gesteckt. 80 000 soll es insgesamt kosten, aus dem alten Gebäude ein Informationszentrum mit Archiv für die Burggeschichte zu machen. Unterstützung bekam der Verein nun vom Lions-Club: Der spendete 5000 Euro für das Projekt ; es ist der Erlös eines Konzerts im März mit Frl. Mayers Hinterhaus-Jazzern, den die Lions aufrundeten.


Die Übergabe fand auf der Baustelle statt. "Langsam bekommt man einen Eindruck, was entstehen kann", sagte Oberbürgermeister Stefan Schlatterer, Vorsitzender des Vereins zur Erhaltung der Ruine. Der Wehrturm ist der einzige von vieren, die zur Verteidigung des Meierhofes, des landwirtschaftlichen Betriebs der Burg, dienten. Seit 1847 gehörte er zur Wirtschaft Mühlemann; ein Anbau kam dazu, der 1974 abgerissen wurde. Fortan diente der Turm als Lager und Werkstatt.


Der Hochburgverein hat viele Fundstücke, Skizzen und Pläne, die zum Teil bei Familie Brinkmann gelagert sind – aus Platzmangel. Der Wehrturm, den er vom Landkreis gepachtet hat, soll sie künftig aufnehmen, als Appetithäppchen für einen Besuch der Burg und des Museums oder für diejenigen, die den Weg zur Ruine nicht schaffen. Im Untergeschoss soll ein Informationsraum über die Geschichte von Hochburg und Meierhof eingerichtet werden, darüber ein Archiv mit Bildern, Plänen und historischen Akten.

Seit einem Jahr arbeitet der Hochburgverein am Turm, 530 Stunden hat er ’reingesteckt. Die Installation von Wasser, Strom und Heizung, der Bau einer Treppe oder Gipserarbeiten wurden vergeben. Aber Boden (auch den derzeit behelfsmäßigen), Decke und Rigipswände übernehmen die Mitglieder der Arbeitsgruppe, erklärten Axel und Rolf Brinkmann. Als nächstes ist die Isolierung an der Reihe.


Da sehen die Lions-Vertreter Roland Schomer und Friedhelm Baltes ihr Geld gut angelegt. Ein BZ-Artikel über die Pläne für den Wehrturm brachte sie darauf, dass die perfekt zu dem Lions-Anliegen passten, nämlich soziale und kulturelle Projekte in der Region zu fördern. Der Lionsclub ist der Hochburg durch so manches Fest verbunden – doch nachdem eines buchstäblich ins Wasser fiel und 12 000 Mark kostete, statt etwas für gute Zwecke zu erwirtschaften, verzichteten sie auf Open Airs und verlegten die Veranstaltungen in "Deutschlands schönstes Konzerthaus", wie Baltes es nannte: ins Autohaus Schmolck.


Die Kleinen überholen die Großen

30.06.2015

Beim achten Entenrennen des Lionsclubs bremste der Wassermangel das Tempo / Der große Gewinner ist die Lebenshilfe.

  1. Geradezu liebevoll halfen die Mitglieder der Jugendfeuerwehr festgeschwommenen Enten weiter Foto: Dieter Erggelet

  2. Alle meine Entchen schwimmen in der Elz Foto: Dieter Erggelet

EMMENDINGEN. Klein schlägt Groß. Das war das Fazit beim 8. Emmendinger Elz-Entenrennen des Lions-Club Emmendingen. Die kleinen Verwandten von Donald Duck waren schneller im Ziel als die 43 stattlichen Riesenenten. Wassermangel war die Ursache, dass die rund 2000 Leichtgewichte teilweise rascher im Ziel eintrudelten, obwohl sie später an den Start gingen. Wer die Ente mit der Startnummer 411 erwischte, erhielt als Hauptpreis ein Mountain-Bike im Wert von 1100 Euro.

Hauptgewinner dieser Gaudiveranstaltung des Lions-Club sind Menschen mit Behinderungen. Die 17 Mitglieder übernahmen an diesem Tag ungewohnte Aufgaben. Beispielsweise Plastikenten im Wasser zu jagen oder Lose zu verkaufen. Der Erlös geht an die Lebenshilfe Emmendingen. Das werden schätzungsweise wieder rund 5000 Euro sein.

Kurz vor dem offiziellen Rennbeginn setzen die Lions-Mitglieder die 43 Sponsorenenten sorgfältig in das Wasser. Auf den ersten Metern wurde deutlich, wenig Wasser in der Elz lässt kein flottes Rennen zu. Eher war meditatives Dümpeln angesagt. Kurz danach kippte Richard Zimmermann aus Maleck die 2000 kleinen Wettkampfteilnehmer von der Newark-Brücke aus in das Wasser. Inzwischen verbesserte sich die Fließgeschwindigkeit der Elz ein wenig. Kraftwerksbetreiber Oskar Kreuz öffnete am Kollmarsreuter Elzwehr die Schleuse, damit etwas mehr Dynamik in das Rennen kam. Kurz nach dem Start holten die kleinen Plastiktierchen ihre stattlichen Artgenossen ein. Die Sponsorenenten waren mit einer Metallplatte ausgestattet, die bei guter Fließgeschwindigkeit für mehr Stabilität auf dem Wasser sorgt, in diesem Fall waren sie im Nachteil.


Auf der Elz bot sich inzwischen ein ungewohntes Bild. Mitglieder der Lebenshilfe und Jugendfeuerwehr Emmendingen befreiten, ausgestattet mit langen Stangen, die Enten aus der Uferzone und sorgten dafür, dass es keinen Entenstau gab. Viele hundert Zuschauer verfolgten an der Strecke das Rennen. Rasch wurde deutlich, heute dauert es lange. Koordinator Markus Singler und seine 17 Lions-Kollegen entschieden: Das Ziel wird 200 Meter von der Otto-Rieth-Brücke vorverlegt. Möglicherweise hätte sonst das Rennen fast zwei Stunden gedauert.

Das Ziel wurde um 200 Meter vorverlegt


Bei flotter Fließgeschwindigkeit dauert es etwa 25 Minuten, bis die etwa ein Kilometer lange Strecke auf der Elz bewältigt ist. Inzwischen legte die Jugendfeuerwehr Emmendinger unter der Federführung von Jugendwart Wilhelm Mehler eine neue Ölsperre über die Elz. Mit großem Abstand trudelte, begleitet vom Jubel der Zuschauer, die Siegerente ein. Die 20 Mitglieder der Jugendfeuerwehr waren Tausendsassas. Sie verkauften Getränke, sammelten die Siegerenten ein. Später eilten sie ihnen flussaufwärts in der Elz entgegen, damit kein Tierchen verloren geht. Im Ziel herrschte eine Art Volksfest. In der Elz war Badetag angesagt. Am Ufer unterhielt die Freiburger Band Ratzfatz, die schon beim Weltkindertag in Berlin auftrat, Kinder und Erwachsene mit witzigen, modernen Kinderliedern.

Sieger: 1. Los Nr 411, ein Mountainbike; 2. Los Nr 8, ein iPad air, 3. Los Nr. 1293, ein Wertgutschein für den Europa-Park. Sieger Sponsoren-Enten: 1. Optik-Rosset, Emmendingen, 2. Autohaus Ortlieb und Schuler, Kollmarsreute, 3. Volksbank Nördlicher Breisgau.Die Preise können im Modehaus Blum-Jundt am Marktplatz bis 31. Juli abgeholt werden. Die komplette Liste der Gewinner unter: http://www.entenrennen-em.de



Diesmal soll alles gut laufen

Nach dem Regenpech im vergangenen Jahr sind die Veranstalter des 7. Emmendinger Stadtlaufs für heute optimistisch.

  1. Auch der Spaß kommt nicht zu kurz: Beim Jedermannlauf werden originelle Kostüme zur Gaudi der Zuschauer immer beliebter. Foto: Gerhard Walser

EMMENDINGEN. Im verflixten siebten Jahr soll wieder alles optimal laufen. Das hoffen die Veranstalter des 7. Emmendinger Stadtlaufs, zu dem heute ab 17 Uhr wieder mehr als 2000 Teilnehmer in der Innenstadt erwartet werden. Heftige Regengüsse hatten im Vorjahr den Marktplatz zeitweise komplett unter Wasser gesetzt. "Regen schreckt die Läufer nicht, aber zum anschließenden Feiern wäre trockenes Sommerwetter optimal", so der für Sport zuständige Fachbereichsleiter Hans-Jörg Jenne.

Wie ist die Resonanz?
Die Laufveranstaltung ist in der Region inzwischen gut bekannt und die Emmendinger nehmen "ihren" Stadtlauf ohnehin gut an. Insgesamt 1875 Läuferinnen und Läufer vom "Bambini" bis zur südbadischen Laufelite haben sich bereits angemeldet – Tendenz immer noch steigend. Beim Jedermannlauf gingen im vergangenen Jahr 422 Teilnehmer an den Start, diesmal sind es schon 426. "Auch die Emmendinger Schulen ziehen mit", freut sich Hans-Jörg Jenne. Die Veranstaltung sei ideal dafür geeignet, "um Schülern den Spaß am Sport wieder einmal zu vermitteln". Nachmeldungen sind noch bis jeweils eine Stunde vor dem Start möglich und viele entscheiden sich spontan, je nach Wetterlage. Im vergangenen Jahr gab’s trotz Platzregen einen Teilnehmerrekord, was Jenne zuversichtlich stimmt.


Was gibt es diesmal Neues?
Wenig, denn Bewährtes soll man nicht ändern. "Wir haben nur an einigen wenigen Stellschrauben gedreht und nachgesteuert", sagt Jenne. So wurde der Schülerstaffellauf mangels Nachfrage gestrichen und dafür ein weiterer Schülerlauf nach Altersklassen eingeführt – "der Gerechtigkeit wegen", betont Jenne. Auch soll der um 17 Uhr startende Bambinilauf durch die Lammstraße diesmal etwas entzerrt werden. Die Kinder werden sich getrennt nach Einrichtungen aufstellen, um ein gefährliches Gedränge am Start zu vermeiden. Dafür sorgen nicht zuletzt die stolzen Eltern. Um ihre Sprösslinge im Bild festzuhalten, blockierten viele die knappen Laufwege beim Massenstart.

Was macht die Organisation?
Stadt Emmendingen, Turnerbund und Lionsclub gehen wieder gemeinsam an den Start. "Wir sind ein gutes Team, es funktioniert hervorragend", lobt Jenne die vielen ehrenamtlichen Mitstreiter, ohne die eine solche Großveranstaltung gar nicht zu organisieren wäre. Die Turner und Mitarbeiter des städtischen Betriebshofs stellen wieder die Streckenposten, der Lionsclub versorgt die Läufer mit Getränken und Bananen. Für Notfälle steht das Rote Kreuz entlang der Laufstrecke bereit. Der Gemeindevollzugsdienst kümmert sich um uneinsichtige Autofahrer, die immer wieder auf die zeitweise notwendigen Straßensperrungen hingewiesen werden müssen.

Wie kommt man durch die Stadt?
Auch wer nicht mitläuft, der kann heute ganz schön ins Schwitzen kommen. Die Innenstadt ab dem Finanzamt sowie die untere Markgrafenstraße ab der Romaneistrasse bis zum Marktplatz werden bereits ab 15 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt. Für den "Emmendinger 10er" wird dann zusätzlich ab 18 Uhr bis zirka 22.30 Uhr die Karl-Friedrich-Straße mit dem Kreisverkehr Mundinger Straße / Neustraße sowie die Hebelstraße für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Bechererstraße/Schlossbergstraße/Mundinger Straße. Von dieser Sperrung sind auch die Anwohner und Anlieger betroffen, die in dieser Zeit ihren Parkplatz nicht anfahren oder aus ihrem Grundstück ausfahren können. Der Verkehr aus Richtung Kreisel Freiburger Straße /Romaneistrasse in die Romaneistraße wird mit einer Einbahnstraßenregelung geführt. Die Verkehrsregelung im Bereich der Bahnhofstraße/Freiburger Straße/Romaneistrasse erfolgt durch den Gemeindevollzugsdienst. Die Bus-Haltestellen Marktplatz und Amtsgericht können ab 15 Uhr nicht mehr angefahren werden. Der Wochenmarkt findet am Freitagmorgen auf dem kleinen Marktplatz und in der Markgrafenstraße statt.

Was gibt’s zu gewinnen?
Dabei sein ist alles, der olympische Slogan gilt auch für den Emmendinger Stadtlauf. Und dennoch haben die Veranstalter einige Preise ausgesetzt. Alle Bambini erhalten ein T-Shirt, das sie an den ersten Lauf erinnern soll. Für die Schüler gibt’s Urkunden und erstmals auch Medaillen. Sachpreise erhalten die größte teilnehmende Betriebsgruppe und Freizeitgruppe sowie der Läufer mit der originellsten Kostümierung. Geldpreise sind für die Sieger des Emmendinger 10er ausgesetzt.

Stadtlauf-Zeitplan

Start und Ziel: Marktplatz

Rundkurs durch die Innenstadt.

17 Uhr: Bambini (Kinder bis 6 Jahre)

17.20 Uhr: Schülerlauf I, (1. und 2. Klasse)

17.40 Uhr: Schülerlauf II (3. und 4. Klasse)

18 Uhr: Schülerlauf III (5. und 6. Klasse)

18.30 Uhr: Schülerlauf IV (7. bis 9. Klasse)

19 Uhr: Jedermannlauf (4000 Meter in zwei Runden)

20.10 Uhr: "Emmendinger 10er" (10 000 Meter in vier Runden)

Infos und Ergebnisse im Internet: http://www.emmendinger-stadtlauf.de





Zieleinlauf direkt auf dem Marktplatz

25.06.2015 Der Emmendinger Stadtlauf findet am Freitag, 26. Juni, in der Emmendinger Innenstadt statt.

                                                                                                        

Egal, ob Bambini, Schüler, Amateure oder Profiläufer – sie alle werden vom Straßenrand aus angefeuert. Foto: Patrik Müller

Der Emmendinger Stadtlauf bietet am Freitag, 26. Juni, etwas für jedes Läuferherz, aber auch für die Menschen, die an der Strecke zuschauen, anfeuern und anschließend auf dem Marktplatz den Zieleinlauf feiern.

"Die Stadt zeigt ihre sportliche Seite", sagt Beate Desenzani, Abteilungsleiterin Kultur, Stadtmarketing, Sport und Freizeit bei der Stadtverwaltung. Sie wird tatkräftig und ehrenamtlich vom Turnerbund mit Streckenposten und dem Lions Club Emmendingen bei der Bewirtung sowie im Vorfeld bei der Sponsorenwerbung unterstützt. Um 17 Uhr starten die Jüngsten bis sechs Jahre beim Bambinilauf mit einer kleinen Runde von 340 Metern durch die Lammstraße. Es erfolgt keine Zeitabnahme, der Spaß an der Bewegung zählt und jedes Kind erhält ein T-Shirt. 20 Minuten später laufen die Schülermannschaften, bis um 18.30 Uhr die Schüler der Klassen sieben bis neun auf der 2400-Meter-Strecke starten.

Um 19 Uhr beginnen die zwei Runden (4000 Meter) des Jedermannlaufs. Firmenteams, Cliquen, Stammtische und Einzelstarter können sich auch verkleiden. Da gab es schon Mumien, Krankenschwestern, sieben Zwerge mit Schneewittchen oder Engelchen und Teufelchen. Für die originellste Kostümierung und für die größte Gruppe gibt es jeweils einen Sachpreis.

Um 20.10 Uhr startet schließlich der Emmendinger 10er-Lauf mit 10 000 Metern in vier Runden für die ambitionierten Läufer. "Die Läufer loben immer wieder die tolle Atmosphäre in Emmendingen", so Desenzani. Da die Vornamen auf den Startnummern stehen, würden die Zuschauer am Straßenrand die Läufer namentlich anfeuern, was die Sportler als sehr motivierend empfinden.

Auch der Zieleinlauf auf dem Marktplatz ist etwas Besonderes. Ein DJ heizt auf der Bühne kräftig ein, so dass richtig Wettkampfstimmung aufkomme. Und später feiere man gemeinsam Party. 2014 gab es beim Emmendinger 10er einen Streckenrekord mit Zeiten unter einer halben Stunde für 10 000 Meter über Asphalt und Pflastersteine. "Da wuchs schon so mancher Läufer mit einem Lachen im Gesicht über sich hinaus", so die Abteilungsleiterin. Die Siegprämie für den 10er beträgt bei den Damen und Herren jeweils 250 Euro. Im vergangenen Jahr gab es 2237 Teilnehmer. Auch dieses Jahr laufen die Anmeldungen laut Organisationsteam gut. Kurzentschlossene können sich noch am Freitag beim Wettkampfbüro im Rathaus, Landvogtei 10, ab 14 Uhr anmelden und die Startnummer abholen.

Erlös kommt dem Projekt Klasse 2000 zugute

Nachmeldungen sind für Einzelstarter bis eine Stunde vor Start gegen eine zusätzliche Gebühr im Wettkampfbüro möglich. Die Ergebnisse aller Läufe werden ausgehängt und am darauffolgenden Tag im Internet veröffentlicht. Danach ist in der Emmendinger Innenstadt Party angesagt, und das geleistete Laufpensum und Ergebnis darf mit Freunden, Familie und Arbeitskollegen gefeiert werden. Zur Muskellockerung empfehlen sich rhythmische Tanzbewegungen zur Musik. Die beim Laufen verbrannten Kalorien können an den Imbissständen und der lokalen Gastronomie wieder ersetzt werden. Der Erlös der Imbiss- und Getränkestände des Stadtlaufs kommt dem Förderprojekt des Lions Hilfswerks Klasse 2000 zugute. Das Projekt dient der Bewegungsförderung sowie Sucht- und Gewaltprävention in der Schule.



Faller spendet 500 Enten an den Lions Club

17.06.2015

WALDKIRCH. Rechtzeitig vor dem 8. Emmendinger Elz-Entenrennen, das am 28. Juni zugunsten der Lebenshilfe stattfindet, erhält der Lions Club Emmendingen als Veranstalter überraschend Unterstützung: Der Verpackungsmittelhersteller August Faller KG aus Waldkirch unterstützt das diesjährige Entenrennen auf der Elz mit 500 blauen "Faller-Enten".    


DIE GUTE TAT

18.06.2015
Blaue Enten für Kinder


EMMENDINGEN (BZ). Rechtzeitig vor dem 8. Emmendinger Elz-Entenrennen zu Gunsten der Lebenshilfe erhält der Lions Club Emmendingen als Veranstalter Unterstützung vom Verpackungsmittelhersteller August Faller aus Waldkirch. Der unterstützt das Entenrennen mit 500 blauen "Faller-Enten". Die wird, so erklärte Lions-Präsident Heiko Grafmüller bei der Übergabe, am Renn-Sonntag, 28. Juni, der Entenmann an die anwesenden Kinder verschenken. Das weitere Rahmenprogramm wird von der Freiburger Musikgruppe Ratzfatz gestaltet.    


Alle meine Entchen, schwimmen auf der Elz

23.06.2015

Am Sonntag starten beim Entenrennen wieder 2000 Plastikenten.

  1. Mit Entenmann und Veranstaltungsplakat posieren Koordinator Markus Singler (links) und Lions-Präsident Heiko Grafmüller vor dem Schaufenster der Volksbank, wo die Sponsorenenten ausgestellt sind. Foto: Gerhard Walser

EMMENDINGEN (wal). "Das Wetter wird am Sonntag gut, der Wasserstand ist optimal", gibt sich Markus Singler als Prophet. Der Koordinator des Entenrennens des Lionsclub Emmendingen ist zuversichtlich, dass die achte Auflage des Benefizevents zugunsten der Lebenshilfe nicht wie im Vorjahr zur Improvisationsveranstaltung wird. Damals musste das Rennen zunächst verschoben und dann ins Emmendinger Freibad verlegt werden.

Die Freibad-Option steht nach Absprache mit der Stadtverwaltung wieder, doch eigentlich soll das bei Familien beliebte Rennen der 2000 gelben Plastikenten am kommenden Sonntag, 28. Juni pünktlich um 15 Uhr an der Newark-Brücke der Elz beim Reitstall gestartet werden. Das Rahmenprogramm für die Kinder beginnt bereits um 13.30 Uhr. "Und das hat es in sich", verspricht Singler. Erstmals hat die Freiburger Musikgruppe "Ratzfatz" ihren Auftritt, ein Trio, das bereits beim Weltkindertag in Berlin für beste Stimmung sorgte. Der Entenmann wird solange der Vorrat reicht auch die von der Waldkircher Firma Faller gestifteten blauen Badeenten verteilen. Für die Bewirtung sorgt die Emmendinger Jugendfeuerwehr.


Die Feuerwehr ist auch beim Hauptrennen wieder gefragt, wenn sie im Zieleinlauf die mit einer Losnummer versehenen Rennenten einfängt. Wie immer geht es darum, welches Plastiktier als erstes die 50 Metern entfernte Ziellinie an der Otto-Rieth-Brücke erreicht. Der Massenstart erfolgt laut Lions-Präsident Heiko Grafmüller wieder per Kipplaster von der Newark-Brücke aus. Die größeren Sponsorenenten sind da viel sensibler: Sie müssen mit einem Teleskoplader sanft zu Wasser gelassen werden, damit ihre zur Stabilisierung nötige Bodenplatte nicht angekratzt wird.

Noch gibt es Rennlose für 2,50 Euro pro Ente. Verkauft werden sie im Modehaus Blum-Jundt, bei der Volksbank, beim Stadtlauf am Freitag und am Samstag, 27. Juni auf dem Marktplatz. Und wen spontan am Sonntag das Rennfieber noch packt, der kann sich bis zum Start des Hauptlaufs noch mit Losen eindecken. Hauptpreise sind ein Mountainbike, ein iPad Air und ein 200-Euro-Gutschein für den Europa-Park. Der Gesamterlös der Veranstaltung geht wieder an die Lebenshilfe Emmendingen.

Infos im Internet http://www.entenrennen-em.de

 Neues Schlauchboot für die Emmendinger Feuerwehr

Lions-Club übergab das Boot heute Abend

 21.05.2015

 

Die Feuerwehr unterstützte in den vergangenen Jahren den Lions Club Emmendingen beim Elz-Entenrennen stets mit dem wehreigenen Schlauchboot. Nach fünfzehn Jahren wurde das Material des Bootes jedoch brüchig, so dass eine Neuanschaffung anstand. Um den Haushalt der Stadt zu entlasten und da der Lions Club weiterhin auf die Unterstützung der Feuerwehr hofft, stiftete der gemeinnützige Club der Feuerwehr jetzt ein neues Boot.

3.500 Euro kostet so ein Rettungsboot, das bei der Feuerwehr zur Suche vermisster Personen oder beim Setzen einer Ölsperre gute Dienste leistet. Die Wassereinsätze der Emmendinger Wehr sind zwar überschaubar, aber dennoch muss die Feuerwehr der großen Kreisstadt über ein solches Boot verfügen.

Das neue Boot ist wie das alte für zwei Personen ausgelegt und entspricht mit der Bootsklassse "Rettungsboot 1" der kleinsten, verfügbaren Norm. Mit Hilfe von Druckluft ist das Boot in etwas mehr als 10 Sekunden einsatzbereit. Das Entleeren und Verpacken dauert wesentlich länger. Verstaut ist das 30 Kilo schwere Boot in einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr.

Lions-Club-Präsident Heiko Grafmüller übergab das Boot heute an Kommandant Ralf Kesselring und den stellvertretenden Kommandanten Alwin Schlegel im Beisein von Oberbürgermeister Stefan Schlatterer und Uwe Ehrhardt, bei der Stadt für die Feuerwehr zuständiger Leiter des Fachbereichs Service und Sicherheit .

 



 

Edelritter" für den Wehrturm

Fräulein Mayer’s Hinterhausjazzer spielten vor rund 300 Gästen des Lions Clubs.

 

EMMENDINGEN. Früher war sein Zweck die Abwehr ungebetener Gäste. In Zukunft soll der aus dem späten 16. Jahrhundert stammende Wehrturm am Fuß der Hochburg, an der Straße zwischen Windenreute und Sexau, Gäste anlocken. Die mehr als 300, die am Samstagabend zum Benefizabend des Lions Club zugunsten des Hochburgvereins ins Autohaus Schmolck kamen, wird er wohl nie auf einen Schlag beherbergen können. Einen Beitrag zur ehrgeizigen Sanierungsplanung lieferte aber jeder von ihnen.

Bewehrt mit Hellebarde, steht Knappe Linus Brinkmann am mit Fackeln beleuchteten Eingang. An ihm kommt keiner vorbei, ohne zumindest die Eintrittskarte zu zücken: "Wegzoll" auf dem Gang ins Foyer des Autohauses, das mal wieder zum Konzertsaal umfunktioniert wurde. Dieses Mal ist es nicht in Reihen bestuhlt, sondern mit strahlenförmig um die Bühne angeordneten, festlich gedeckten Tischen gefüllt: Es wartet nicht nur Ohrenschmaus, sondern auch Gaumenfreuden.

Passender als mit den "alten Rittersleut’" hätten "Fräulein Mayer’s Hinterhausjazzer" den musikalischen Part kaum eröffnen können. Nicht nur, weil die Ritter ja die Burg erbauten und so den Freunden des Hochburgvereins ein Betätigungsfeld schufen, auf dem sie bis heute Samstag für Samstag "schuften". Seit den Anfängen addieren sich die Einsätze auf genau 88 788 Stunden, so der Lions-Präsident Heiko Grafmüller. Passend aber auch, weil die einstige Studentenformation durchaus mit stolzgeschwellter Brust den Titel "Edelritter des Jazz" in Anspruch nehmen kann. Das Alter bringen die sieben Herren mit zusammen 439 Jahren allemal auf die Bühne.


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Schnell machen sie klar, dass mittelalterlicher Schalmeienklang und Minnesang nicht ihr Ding ist. Die musikalische Heimat der Kultband liegt jenseits des großen Teichs, am Delta des Mississippi, wo knapp 150 Jahre, nachdem am Fuß der Hochburg gleich vier Wehrtürmen errichtet worden waren, die Franzosen New Orleans gründeten. Deren "Savoir vivre" schwingt heute im New Orleans Jazz mit, dem sich die Band verschrieben hat und der am Samstag ansteckend und belebend wirkte und stellenweise die Gäste zu Begeisterungsstürmen hinriss.

Auf ganz andere Weise begeistern sich die Freunde der Hochburg seit den 60er Jahren für die Ruine und haben jetzt den letzten verbliebenen Turm zum Schwerpunkt ihres Engagements erkoren. Nicht zum ersten Mal: Eine Vesperstube sollte dort eingerichtet werden, was letztlich am Geld scheiterte. Am zu knapp gefüllten Beutel sollen die Pläne für ein Fundstücke- und Dokumentenarchiv sowie einen Informationsraum zur Burg und landwirtschaftlicher Domäne nicht scheitern. Die sollen in den historischen Mauern eingerichtet werden, die zum Meyerhof gehören; einem landwirtschaftlichen Anwesen, das der Burg zugeordnet und auch Teil der Festungsanlage war. Trotz der vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden ein Projekt, das ohne klingende Münze nicht zu stemmen ist. Auf rund 80 000 Euro werden die Kosten geschätzt. "Wir müssen all das Material ja kaufen", so Stefan Schlatterer, der Vorsitzende des Vereins. Nicht alle Arbeiten könnten in Eigenleistung erbracht werden.

5000 Euro, waren sich die Organisatoren des Benefizabends schon vor dem ersten Schluck sicher, steuert Lions dank des musikalisch-kulinarischen Events mit Hochburgblues bei. Auch ohne dass der kleine Linus sich als Beutelschneider betätigen muss. Glück auch, dass die Hinterhausjazzer nicht an der Burg spielten. Abgesehen davon, dass es ganz schön kalt gewesen wäre: Die Gefahr hätte bestanden, dass ihre feurigen Bläser nach biblischen Vorbild so manche Mauer zu Einsturz bringen.

 

 


 

An Linus Brinkmann, dem Karten kontrollierenden Knappen, kam niemand vorbei Foto: Markus Zimmermann              

 

 

 


Ein Schaufenster für die Hochburg

Der Wehrturm des ehemaligen Meierhofs der Hochburg soll aus dem Dornröschenschlaf erweckt werden.

Dabei hilft der Lions-Club Emmendingen dem Hochburgverein mit einem Benefizkonzert.

  1. Brechen eine Lanze für den Wehrturm: Rolf Brinkmann mit Enkel Linus, Lions-Präsident Heiko Grafmüller, die Konzert-Organisatoren Friedhelm Baltes und Udo Benz und Hausherr Bernhard Schmolck (von links). Foto: Walser

Einst diente er zur Verteidigung des spätmittelalterlichen Meierhofs, den Markgraf Karl II. von Baden im Jahr 1571 unterhalb der Hochburg einrichten ließ, heute ist von dem einst vierteiligen Wehrturm nur noch ein Rest erhalten. Der Verein zur Erhaltung der Ruine Hochburg will die Anlage jetzt aus ihrem Dornröschenschlaf erwecken und zu einem Dokumentations- und Informationszentrum ausbauen. Hilfe erhält der Verein jetzt vom Lions-Club mit einer Veranstaltung im Autohaus Schmolck.

DAS PROJEKT
Der Hochburgverein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Reste der imposanten Festungsanlage baulich zu pflegen und vor dem Verfall zu retten, will damit über seine ehrenamtliche Arbeit und deren sichtbaren Erfolge informieren. "Ein Schaufenster für die Hochburg" soll es werden, wünscht sich Rolf Brinkmann, der Senior der ständigen Arbeitsgruppe, die Samstag für Samstag auf der Hochburg aktiv ist. Der bislang ungenutzte Wehrturm soll im Untergeschoss, der einstigen Schmiede, zum Fundarchiv werden. Viele interessante Fundstücke sollen von der reichen Geschichte der Burg erzählen. Viele Objekte lagern derzeit im Werkstattkeller im Hochschloss der Burg, andere im sogenannten Kaminsaal oder sind bei Brinkmanns Wohnsitz in Bahlingen untergebracht. "Die klimatischen Verhältnisse in den Räumen der Ruine sind für die Exponate sehr ungünstig, was vor allem den metallischen und organischen Funden sehr zusetzt", berichtet Brinkmann. Es muss mit hohem Energieaufwand entfeuchtet werden. Im Obergeschoss des Turms sowie des ehemaligen Wehrgangs ist ein Dokumentationsraum und ein Vereinsarchiv geplant: Pläne, Zeichnungen, Bilder, Auszüge aus historischen Akten und vieles mehr sollen so zentral aufbewahrt werden, um sie auch besser wissenschaftlich nutzen zu können. Schließlich soll im Untergeschoss des Wehrgangs ein öffentlich zugänglicher Informationsraum eingerichtet werden, der mit Bildern und Texttafeln die Geschichte von Hochburg und Meierhof bis hin zum modernen landwirtschaftlichen Bildungszentrum präsentiert.


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DER ZEITPLAN

Die ersten Arbeiten haben bereits begonnen. Vieles will die Arbeitsgruppe selbst erledigen, um Kosten zu sparen. Maurerarbeiten, Installationen und Heizung werden an Handwerksfirmen vergeben. Auf rund 80 000 Euro schätzt Rolf Brinkmann die Kosten für den Ausbau, der 2016 abgeschlossen werden soll. "Wir brauchen die Zeit, weil wir den Großteil in Eigenleistung erbringen". Der Verein ist gleichzeitig auf Sponsorensuche, um das ehrgeizige Projekt voranzubringen.

DIE UNTERSTÜTZER
Mit einem Benefizkonzert im Autohaus Schmolck will jetzt der Lions-Club Emmendingen das Projekt unterstützen. Am Samstag, 21. März, 18.30 Uhr, gastieren dort "Frl. Mayer’s Hinterhausjazzer", eine einstige Freiburger Studentenband, die es längst zu einer renommierten Jazzformation mit Kultstatus geschafft hat und weit über die Region hinaus bekannt ist. Die Organisatoren Friedhelm Baltes und Udo Benz, sowie Lions-Präsident Heiko Grafmüller versprechen ein "Hochburgfest im Autohaus", denn der musikalische Abend mit Sektempfang und Abendessen soll ein besonderes Ambiente erhalten. Mitglieder des Hochburgvereins sorgen für das Ritterflair und auch Stücke aus dem Burg-Fundus sollen präsentiert werden. Hausherr Bernhard Schmolck verspricht sich einen "runden Abend unterm Stern" mit einigen Überraschungen. Der Gesamterlös soll für das Projekt Wehrturm gespendet werden.

Karten im Vorverkauf gibt’s ab Donnerstag für 38 Euro (inklusive Begrüßungssekt und Speisen bei der BZ-Geschäftsstelle am Marktplatz und im Autohaus Schmolck.

Presse-Archiv 2014

Dezember 2014: Weihnachtsbaumverkauf

Premium-Weihnachtsbäume für einen guten Zweck - Lions-Club Emmendingen verkauft am Samstag Nordmanntannen


Es ist schon gute Tradition, denn schon zum 19. Mal verkaufte der Lions-Club Emmendingen zugunsten wohltätiger Einrichtungen selbstgeschlagene Nordmanntannen aus eigenem Anbau.


Die Bäume stammen aus einer eigenen Plantage, die der Lions-Club auf der Gemarkung Wildtal gepachtet hat. Die Schonung wird von den Lions-Mitgliedern gehegt und gepflegt, denn auch unter dem Jahr steckt einiges an Arbeit in diesem Projekt. Jedes Jahr pflanzt der Lions-Club 150 neue Bäume und erntet kurz vor Weihnachten 130 Bäume ab.


Die Bäume werden ohne Wachstumsbeschleuniger und ohne Dünger angebaut und in einer Größe zwischen 1,80 Meter und 2,50 Meter geerntet. Ein weiterer Vorteil der schönen Bäume ist der kurze Weg vom Wald zum Verkauf. "Ökologischer geht es kaum", rührt Lions-Club- Präsident Heiko Grafmüller die Werbetrommel. Dabei haben diese Weihnachtsbäume gar keine Werbung notwendig, denn in den vergangenen Jahren gingen die Bäume weg wie warme Semmeln. Die ersten Käufer stehen schon um halb sieben Uhr morgens da, um eine der Nordmanntannen zu ergattern.


"Unsere Preise sind marktgerecht und viele Käufer nehmen es aufgrund des guten Zwecks auch nicht so genau und geben gerne ein paar Euro mehr aus."


Auf einen ganz besonderen Service weist Heiko Grafmüller noch hin: "Wir bringen den gekauften Baum gegen einen Aufpreis von fünf Euro auch gerne zum Käufer nach Hause."


Am Freitag, 12. Dezember schlugen die Lionsclubmitglieder die diesjährigen 130 Bäume und verkauften diese am nächsten Tag in der Theodor-Ludwig-Straße vor der Deutschen Bank verkaufen. "Durch die Erweiterung des Weihnachtsmarktes mussten wir unsere Verkaufsfläche etwas weiter in die Straße verlegen", erklärt Heiko Grafmüller.


"Seit 6:30 Uhr wird verkauft, solange, bis der letzte Baum weg ist", so Heiko Grafmüller und dabei ist es ihm auch wichtig, "dass keine fremden Helfer an dieser Aktion beteiligt sind." Vom Anpflanzen bis zum Verkauf sind ausschließlich Lionsclubmitglieder am Werk.


Vor 19 Jahren pachtete der Lions-Club Emmendingen das 0,6 Hektar große Waldstück auf dem bereits - als Weihnachtsbäume vorgesehen- Nordmanntannen wuchsen. "Damals gehörte das Gelände noch zum Forstamt Emmendingen", berichtet Jürgen Schmidt, Leiter des Forstamtes des Landkreis Emmendingen und gleichzeitig Mitglied im Lions-Club. Aufgrund einer Gebietsreform gehört das Gebiet inzwischen zum Forstgebiet des Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Der Ertrag aus dem Verkauf der Bäume wird, wie alle Erträge aus den Aktivitäten des Lions Club, für gemeinnützige Zwecke verwendet.

 


JuLi 2014: 7. Elz-Entenrennen

 Warum sollten Enten rennen, und wenn ja für wen?

 

Entenrennen sind eine in Deutschland noch recht junge Form des Fundraisings.

Die Idee stammt wie so vieles aus Nordamerika. Vor rund 25 Jahren schafften die Rennenten den Sprung über den Atlantik und erfreuen sich nun auch bei europäischen Lions und anderen Service Clubs sowie Nichtregierungsorganisationen großer Beliebtheit. Zahlreiche soziale und gesundheitsorientierte Projekte wurden so bereits gefördert.

 



So funktioniert das Ganze

 

Entenrennen sind eine Mischung aus Tombola, Lotterie und Pferderennen.

An den Start gehen durchnummerierte und weitgehend kippstabil schwimmende Gummienten, die zuvor per Los — dem so genannten Adoptionsschein — vorrübergehend adoptiert werden können. Mehr Details dazu erfahren Sie in den Spielregeln.

 

Auf die Plätze, fertig, los …

 

Am Emmendinger Elz-Entenrennen darf grundsätzlich jeder teilnehmen.

Die Zahl der Enten beziehungsweise Lose pro Käufer – pardon, Adoptiveltern – ist nicht begrenzt.

Je nach Budget und Risikofreude können Sie beliebig viele Enten adoptieren.

Diejenige Ente, die den Schnabel vorn hat und zuerst die Ziellinie passiert, gewinnt für ihre Adoptiveltern den Ersten Preis.

Weitere wertvolle Sachpreise und Gutscheine gibt es für die Nächstplatzierten.

Lospreis: 2,50 Euro

 

Der Reinerlös ist für die Frühförderung geistig behinderter Kinder in Emmendingen bestimmt.

Die Verwendung der Spendengelder und der Einnahmen aus dem Entenrennen wird vom Hilfswerk

des Lions Club Emmendingen e. V. transparent gehandhabt.

 

Mehr Infos finden Sie wieder rechtzeitig unter:

 

http://www.entenrennen-em.de/ 



JUli 2014: 6. Emmendinger Stadtlauf


Stadtlauf Emmendingen 2014


Von links: Uwe Herrigel (Lions Club Emmendingen), Dr. Roland Schomer (Lions Club Emmendiongen), Maria Ruthardt (Turnerbund Emmendingen), Oberbürgermeister Stefan Schlatterer, Dorothea Halter (Lehrerin Karl-Friedrich-Förderschule), Joachim Saar (Lions Club Emmendingen), Dipl. Ing. William Buhler (Lions Club Präsident), Hans Jörg Jenne, (Fachbereichsleiter Familie, Kultur und Stadtmarketing der Stadt Emmendingen).



Stadtlauf Emmendingen 2014


Scheckübergabe des Lions Clubs Emmendingen an das Projekt "Klasse 2000". Von links: Joachim Saar, Dipl. Ing. William Buhler (Lions Club Präsident), Dorothea Halter (Lehrerin Karl-Friedrich-Förderschule), Oberbürgermeister Stefan Schlatterer.


Mai 2014: 30 Jahre Lions Club Emmendingen

Lions Club Emmendingen besteht seit 30 Jahren

 

Am 25. Mai 2014 konnte der Lionsclub Emmendingen auf sein 30-jähriges Bestehen zurückblicken.

Mit Stolz und Freude wurde im Beisein des jetzigen District Governors Dr. Büren und des damaligen Governors Claus Faber ein Abend unter Leitung des jetzigen Präsidenten Bill Buhler auf eine sehr erfolgreiche Zeit über drei Jahrzehnte angestoßen. Umrahmt wurde die Feier durch das Sinfonie-Orchester deutscher Lions unter Leitung des Gründungsmitgliedes Gregor Schmitt-Bohn. Als hochkarätiger Referent war Prof. Dr. Dr. Bernhard Uhde von der Uni Freiburg zu dem Thema „warum Sie glauben, was Sie glauben“ eingeladen.

 

Gäste aus anderen Service-Clubs waren herzlich willkommen:

Freiburg, Elztal-Waldkirch, Lahr, Disentis (CH), Kiwanis Emmendingen und Rotary Club Emmendingen.

 

Als Höhepunkt konnten alle Lions und Gäste Rebekka Falk, Gewinnerin des letztjährigen Lions-Musikwettbewerbs zwischen Ungarn, Frankreich und Deutschland, mit ihrem Cello, begleitet am Klavier von ihrem Vater, erleben  – ein besonderer Ohrenschmaus!

 

Doch was machen die Lions eigentlich?

 

Oberstes Ziel ist es aktiv für die bürgerliche, kulturelle und soziale Entwicklung der Gesellschaft einzutreten und der Gemeinschaft zu dienen ohne persönlich materiellen Nutzen daraus zu ziehen. Man kennt die vielen Hochburgfeste, das Entenrennen, die Beteiligung am Stadtlauf, den Weihnachtsbaumverkauf, musikalische Highlights im Mercedes Haus Schmolck und vieles mehr. Immer finden sich Lions-Mitglieder uneigennützig zusammen um solche Aktivitäten zu planen und durchzuführen, um dann den Erlös zu spenden, z.B. Museum auf der Hochburg, Klasse 2000, Wärmestube, Lebenshilfe, Tagebucharchiv, Kreisverkehrswacht Emmendingen u.ä. In seiner Rede hob Herr Buhler hervor, dass der Lionsclub Emmendingen seit seinem Bestehen mehr als € 250.000,-- durch Aktivities erreicht und dann gespendet hat.

 

Der derzeitige Präsident, Bill Buhler, erwähnte ausdrücklich die gute Kommunikation und Zusammenarbeit der Service Clubs in Emmendingen z.B. fanden bereits mehrere öffentliche Feste mit den Kiwanis aus Emmendingen statt. Anläßlich des Jubiliäums wurden durch den Governor die Gründungsmitglieder Friedhelm Baltes, Udo Benz und Uwe Herrigel für ihren besonderen Einsatz in den 30 Jahren geehrt.

 

Der Lionsclub Emmendingen ist heute mit 37 Mitgliedern gut aufgestellt und wird sich weiter für kulturelle und soziale Probleme einsetzen.


Emmendingen, den 27.05.2014
(Presseinfo: F.W. Baltes vom 16.6.14)