Presseberichte 2019


BADISCHE ZEITUNG 09.07.2019



BADISCHE ZEITUNG 06.07.2019



Emmendinger Tor 03.07.2019



BADISCHE ZEITUNG 03.07.2019



Badische Zeitung 22.05.2019



Badische Zeitung 25.04.2019



Emmendinger Tor 27.03.2019



Badische Zeitung 25.03.2019



Regiotrends 23.03.2019


Genuss für Ohr, Auge und Gaumen in der „Sterne-Arena“ - „Schönen Mannheims“ beim Lions-Abend im Autohaus Schmolck in Emmendingen gefeiert

REGIOTRENDS kompakt: Rund 400 Besucher am Samstagabend in der ausverkauften "Sterne-Arena", dem "schönsten Konzertsaal Emmendingens" wie der Oberbürgermeister die Lokalität im Autohaus Schmolck gerne bezeichnet. Seine Grüße überbrachte Christiane Schlüter von der Bürgerstiftung Emmendingen, die vom veranstaltenden Lions-Club den Erlös des Abends erhalten wird. Dafür soll dann die Initiative Tafelberg den behindertengerechten Zugang zum Veranstaltungsgelände ausbauen.
Schlüter dankt dem Lionsclub und dem Autohaus Schmolck für das Engagement für den Abend und damit auch für die gesamte Stadt. Geschäftsführer Bernhard Schmolck gab den Dank an die zahlreichen Sponsoren des Abends weiter. Lionsclub-Präsident Martin Frey würdigte den Einsatz von Programm-Organisator Friedhelm Baltes und überreichte dessen Ehefrau Monika in der Pause einen Blumenstrauß.

Und genau diese Pause wurde zum zweiten Genuss des Abends, denn zur Hälfte des Gastspiels der „Schönen Mannheims“ ließen sich die Besucher vom Catering-Team der „Sonne“ in Malterdingen am Buffett verwöhnen. 
Verwöhnt wurde man auch vom Programm. Dabei überraschten die „Schönen Mannheims“ gleich zum Auftakt. Mit einer Anleihe beim unvergessenen Volksmusikduo Maria und Margot Hellwig startete man fast originalgetreu in den Abend mit „Servus, Gruezi und Hallo“, wobei auch der zugehörige Jodler nicht fehlen durfte.

Der musikalische Bogen im Einklang mit den kabarettistischen Texten reichte bis hin zum Andrew-Sisters-Titel „Bei mir bist du schön“ oder einer stimmlich überzeugenden Arie.

Die drei ausgebildeten Sängerinnen Anna Krämer, Smaida Platais und Susanne Beck überzeugten zusammen mit Stefanie Titus am Klavier mit großartigem Gesang, witzigen Slapstick-Nummern, Themen mitten aus dem vom Publikum schon selbst Erlebten (Beziehungsthemen, Schönheitswahn…) und nicht zuletzt mit viel Gefühl. Dies unterstrich der lang anhaltende Applaus zum Schluss, ehe man noch viel Zeit für Gespräche hatte, die sich auch intensiv um das auf der Bühne Gesehene drehten.


badische Zeitung 11.03.2019



Emmendinger Tor 27.02.2019



BADISCHE ZEITUNG 15.02.2019



Badische Zeitung 13.02.2019



Presseberichte 2018


Emmendinger Tor 19.12.2018



Badische Zeitung 17.12.2018



Badische Zeitung 15.12.2018



Emmendinger Tor 12.12.18



Badische Zeitung 18.09. 18



Badische Zeitung 02.07. 18



Badische Zeitung 30.06. 18



Badische Zeitung 19.05. 18



PresseBerichte 2017


Badische Zeitung 16.12.2017



Badische Zeitung 07.12.2017



Badische Zeitung 24.11.2017



Emmendinger Tor 25.10.2017



Badische Zeitung 24.10.2017



Badische Zeitung 30.09.2017



Badische Zeitung 04.09.2017



Badische Zeitung 01.08.2017



Emmendinger Tor 05.07.2017



Emmendinger Tor 05.07.2017



Badische Zeitung 04.07.2017



Badische Zeitung 04.07.2017



Badische Zeitung 03.07.2017



Badische Zeitung 30.06.2017



Badische Zeitung 28.06.2017



Emmendinger Tor 29.03.2017


Badische Zeitung 07.03.2017

Benefizveranstaltung: Lions-Club Emmendingen engagiert sich für die Sanierung des alten Wehrturms

 

EMMENDINGEN. "Zu 99 Prozent sind wir fertig", sagt Rolf Brinkmann, Architekt und Motor der ständigen Hochburggruppe: Am 2. April soll der sanierte Wehrturm des ehemaligen Meyerhofs der Hochburg der Öffentlichkeit übergeben werden. Damit auch die letzten Bausteine für das Archiv und Dokumentationszentrum des Hochburgvereins finanziert werden können, engagiert sich einmal mehr der Lions-Club mit einer Benefizveranstaltung. Am 26. März findet ab 11 Uhr ein Jazz-Brunch im Autohaus Schmolck mit den "Frl. Mayer’s Hinterhausjazzern" statt.

 

Die sieben Hinterhaus-Jazzer aus Freiburg, die schon seit 46 Jahren in der Region auftreten, haben selbst viele Erinnerungen an die Hochburg. Beim Hochburgfest, das früher noch abends gefeiert wurde, rückten die Musiker stets kurz vor Mitternacht an, um den Klassiker "Ja so warn’s, die alten Rittersleut’" zu spielen. "Es war immer sehr knapp, weil wir direkt vom Oberlindenhock kamen und noch abbauen mussten", erinnert sich Pianist und Bandleader Michael Rox. Die Rittersleut’ werden auch beim Jazz-Brunch im Autohaus sicher nicht fehlen. Dazu gibt’s jede Menge Klassiker aus dem Programmfundus der Band, die es laut Rox inzwischen auf 459 Jahre an Lebensalter bringt. Vor zwei Jahren waren die Musiker schon einmal bei den Lions "unterm Stern" zu Gast – "nun wollten wir einmal etwas vormittags machen und kamen auf die Idee mit dem Jazz-Frühstück", so Friedhelm Baltes, der die Benefizveranstaltung – gleichzeitig Auftaktveranstaltung im Rahmen der Reihe "70 Jahre Schmolck" – gemeinsam mit Hausherr Bernhard Schmolck organisiert. Die Besucher erwartet neben der Musik ein Sektempfang und ein kalt-warmes Brunch-Buffet der Malterdinger "Sonne". 

 

Dokumentationszentrum und "Burg-Schaufenster"


Das Konzert soll mit dazu beitragen, die letzten Arbeiten an der Sanierung des früheren Wehrturms der Domäne Hochburg zu finanzieren. "Ein paar Tausend Euro fehlen noch", sagt Rolf Brinkmann. Eingeplant hatte der Hochburgverein beim Start der Baumaßnahme vor mehr als zwei Jahren rund 80 000 Euro an Spenden und Eigenmitteln . Hinzu kommen rund 2000 inzwischen geleistete Stunden ehrenamtlicher Arbeit. Auf insgesamt 160 000 Euro schätzt Brinkmann damit die Gesamtkosten für die Sanierung, die nun kurz vor der Fertigstellung steht und am Sonntag, 2. April mit einem Festakt eingeweiht werden soll.

Der von Grund auf sanierte Turm des zwischen 1571 und 1573 unter Markgraf Karl II. erbauten Meyerhofs auf Fuß der mittelalterlichen Festung wird künftig als Archiv und Dokumentationszentrum des Hochburgvereins dienen. Baupläne, Akten, Skizzen des mehr als 45-jährigen ehrenamtlichen Engagements für den Erhalt der Burgruine, die bislang hauptsächlich im Brinkmannschen Wohnhaus deponiert waren, bekommen im Obergeschoss eine neue Bleibe. Im Keller ist das reiche Fundarchiv untergebracht und für Historiker und Archäologen nutzbar. Als Ergänzung zum bereits seit 1990 bestehenden Hochburgmuseum, das jährlich von rund 6000 Menschen besucht wird, wurde im ehemaligen Wehrgang des Turms auch ein von außen über eine Fensterfront jederzeit einsehbarer Ausstellungsraum eingerichtet – "gewissermaßen als Schaufenster für die Burgbesucher", so der heutige Chef der Arbeitsgruppe, Axel Brinkmann. Bildtafeln und Texte sollen dort über die Geschichte des Meyerhofs und der mittelalterlichen Burganlage aber auch über das heutige Hofgut, die Landwirtschaftsschule und den Weinanbau informieren.

Mit einem Jazzbrunch im Autohaus Schmolck unterstützt

der Lionsclub die Sanierung: Rolf Brinkmann, Michael Rox (Frl. Mayer’s),

Bernhard Schmolck, Friedhelm Baltes (Lionsclub), Linus und Axel Brinkmann (von

links). Foto: Andrea Strumberger


PresseBerichte 2016


Wochenzeitung Emmendinger Tor 21.12.2016


Radwerkstatt kommt in die Gänge

Noch ist es eine Rumpelkammer, doch schon im Mai sollen in diesem Bereich des Fairkauf-Hauses von 48 Grad Süd an der Elzstraße von Flüchtlingen gebrauchte Fahrräder repariert und günstig abgegeben werden. Friedhelm Baltes (Lions Club) , Patrick Krezdorn (Geschäftsführer von 48 Grad Süd), Katharina Katt (städtische Integrationsbeauftragte) und Lions-Präsident Roland Schomer nahmen beim Vorort-Termin schon mal Maß. Foto: Gerhard Walser

Freitag 04.03.2016

 

Der Lions Club hat für seine Idee einer Fahrradwerkstatt für Flüchtlinge die gemeinnützige Gesellschaft 48 Grad Süd gewonnen.

Noch ist es eine Rumpelkammer, doch schon im Mai sollen in diesem Bereich des Fairkauf-Hauses von 48 Grad Süd an der Elzstraße von Flüchtlingen gebrauchte Fahrräder repariert und günstig abgegeben werden. Friedhelm Baltes (Lions Club) , Patrick Krezdorn (Geschäftsführer von 48 Grad Süd), Katharina Katt (städtische Integrationsbeauftragte) und Lions-Präsident Roland Schomer nahmen beim Vorort-Termin schon mal Maß. Foto: Gerhard Walser

EMMENDINGEN. Am Anfang stand die Idee, mit einer Kunstauktion möglichst viel Geld für die Flüchtlingshilfe in der Stadt zu erwirtschaften. Nun nimmt das Ziel des Lions-Clubs, mit dem Erlös der erfolgreichen Versteigerung von Bildern und Objekten Emmendinger Künstler im Dezember ein nachhaltiges Projekt zu unterstützen, konkrete Formen an. Schon im Mai soll im Fairkaufhaus von 48 Grad Süd an der Elzstraße eine Fahrradwerkstatt eröffnet werden, in der Flüchtlinge unter Anleitung gespendete Räder reparieren und aufbereiten. "Wir sind am Ziel und haben einen geeigneten Partner gefunden", so Lions-Präsident Roland Schomer.

Noch ist der dafür vorgesehene Bereich im ersten Obergeschoss des Fairkaufhauses eine Lagerfläche, zugestellt mit Möbeln und allerlei Gegenständen. Und es fehlt ein Fenster, für das die Baugenehmigung inzwischen eingereicht ist. Doch Schomer und Patrick Krezdorn, Geschäftsführer der gemeinnützigen Qualifizierungsgesellschaft 48 Grad Süd, sind zuversichtlich, dass die Werkstatt wie geplant im Mai eröffnet werden kann.

Zuvor war die Suche nach Räumen in der Stadt mühsam und wenig erfolgreich, berichtete Friedhelm Baltes, einer der Initiatoren des Lions-Projekts. Nach einem Gespräch mit der städtischen Integrationsbeauftragten Katharina Katt, Vertretern des Freundeskreises Asyl und 48 Grad Süd war dann rasch die Idee geboren worden, die Werkstatt an das Fairkaufhaus "anzudocken", wie es Krezdorn bezeichnet: "Wir können so unsere Produktpalette erweitern und haben das Personal zur fachlichen Begleitung". Schon heute beschäftigt 48 Grad Süd Flüchtlinge in Qualifizierungsmaßnahmen. In der Herbolzheimer Filiale, die auch über eine Kfz-Werkstatt verfügt, wurde früher auch schon Räder repariert. "Das lassen wir jetzt wieder aufleben", so Krezdorn. Werkzeuge und Werkbänke sind noch vorhanden, das Fachpersonal auch.

Die Idee ist simpel: In der Fahrradwerkstatt sollen Fahrräder repariert und aufbereitet werden, die zuvor von der Bevölkerung gespendet wurden – von Flüchtlingen, für Flüchtlinge. "Viele Menschen haben noch funktionstüchtige Räder im Keller oder in der Garage, die sie nicht mehr benötigen", glaubt Friedhelm Baltes. So werden gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Die Flüchtlinge bekommen die Chance Fachwissen und Erfahrung zu erwerben und dabei die deutsche Sprache zu erlernen und anzuwenden. Gleichzeitig steigt durch den Verkauf der fertigen Räder zu günstigen Preisen an Flüchtlingsfamilien deren Mobilität. Katharina Katt, die Integrationsbeauftragte der Stadtverwaltung, ist "total begeistert" von dem Projekt, das an die bisherige ehrenamtliche Arbeit des Freundeskreises Asyl um Thomas Pietsch anknüpft. Pietsch hatte an zuletzt vier Standorten Räder gesammelt, repariert und an Flüchtlinge abgegeben.

Wichtig ist allen Beteiligten, damit nicht in Konkurrenz zu Fahrradhändlern zu treten. Die Räder werden registriert, um zu verhindern, dass damit ein Handel stattfindet und um nachweisen zu können, dass sie nicht geklaut wurden. Gekauft werden können sie freilich auch von bedürftigen Emmendingern. Roland Schomer ist neben dem sozialen Aspekt vor allem der Gedanke der Nachhaltigkeit wichtig. "Wir stoßen mit dem Erlös der Kunstauktion von immerhin 6000 Euro ein Projekt an, das Hilfe zur Selbsthilfe bewirkt und die Integration fördert".

Radspenden werden zu den üblichen Öffnungszeiten in den Fairkauf-Niederlassungen Emmendingen, Endingen und Herbolzheim entgegen genommen. Auf telefonische Anfrage wird auch ein Abholservice angeboten.

48 Grad Süd

48 Grad Süd, Zentrum für neue Arbeit, ist eine gemeinnützige Gesellschaft (gGmbH) in Trägerschaft des Caritasverbandes Emmendingen und Kommunen des Landkreises. Sie betreibt unter dem Namen Fairkauf Secondhand-Kaufhäuser in Emmendingen, Herbolzheim und Endingen. Zum Leistungsspektrum gehört die Beschäftigung, Qualifizierung und Vermittlung von Langzeitarbeitslosen Menschen in den Bereichen Dienstleistung, Transport und Logistik, Garten- und Landschaftspflege, sowie die Integrationsbegleitung.

Infos im Internet: http://www.48gradsued.de


 

Samstag, 27.02.2016

Die Botschafter in Blau fernab des Heimathafens

Das Marinemusikkorps Kiel kommt auf Einladung des Lions-Club zu einem Benefizkonzert in die Teninger Ludwig-Jahn-Halle.

  1. Das Marinemusikkorps Kiel tritt am 26. April bei einem Benefizkonzert des Lions Club der Ludwig Jahn-Halle Teningen auf. Foto: Veranstalter

 

 

EMMENDINGEN/TENINGEN. Sie spielen bei feierlichen Gelöbnissen, Kommandowechseln, bei Besuchen von Staatsgästen oder von Schiffen aus fernen Ländern – und am 26. April in der Ludwig-Jahn-Halle: Das Marinemusikkorps Kiel tritt beim Benefizkonzert des Lions-Club Emmendingen auf, der damit das Projekt Klasse 2000 fördern möchte.

Wie das bekannte Segelschulschiff Gorch Fock sind die Musiker im Matrosenanzug ein Symbol für die Seestreitkräfte der Bundeswehr. Die "Botschafter in Blau" bereisen von ihrem Heimathafen Kiel Deutschland und die ganze Welt und begeistern ihr Publikum bei unzähligen Konzerten. Das 50 Musikerinnen und Musiker zählende Orchester wurde 1956 als Marinemusikkorps Ostsee aufgestellt und ist seit der Auflösung seines Nordsee-Pendants 2014 das einzige Musikkorps der deutschen Marine.

Das Repertoire des Blasorchesters ist dabei breit gefächert. Es reicht von der Klassik über den Marsch bis hin zur Popmusik. Ihr Auftritt in Teningen steht unter dem Motto "Die Geister, die ich rief" – ein bekanntes Zitat aus Goethes Ballade "Der Zauberlehrling". Das gleichnamige Scherzo von Paul Dukas stand für das Konzertprogramm Pate. Und verzaubern wollen die Musiker ihr Publikum, wobei sie in der Ankündigung einräumen, so manchen Geist spuken zu lassen: "Zart besaitete sollten sich besser einen weniger schreckhaften Partner als Begleiter mitnehmen", raten sie. Als Hexenmeister kündigen sie neben Dukas Hector Berlioz, Franz von Suppé, John Williams oder Alex North an.

"Die machen immer bis zuletzt ein Geheimnis aus ihrem Programm", sagt Volker Huber vom Lions-Club, der das Konzert zusammen mit Karl-Friedrich Jundt-Schöttle und Werner Fross organisiert. Dass Fross in Personalunion auch noch Vorsitzender der Musik- und Feuerwehrkapelle Teningen ist, macht die Sache leichter. Deren Mitglieder helfen tatkräftig mit bei Organisation und Bewirtung in der Ludwig-Jahn-Halle. Ein Teil des Erlöses kommt daher auch der Jugendkapelle des Vereins zugute.

Das selten in Südbaden auftretende Marinemusikkorps ist für eine kleine Konzertreise unterwegs in der Region, unter anderem in Baiersbronn und Oberkirch, wo ein Lionsfreund arbeitet – "da lag es nahe, zuzugreifen und das Ensemble für einen Auftritt in Teningen zu gewinnen", so Huber. Dass der Auftritt an einem Dienstag und nicht am Wochenende stattfindet ist zwar ein kleines Manko, doch Werner Fross ist überzeugt, dass die Halle gut gefüllt sein wird: "1000 bis 1200 Besucher wären möglich, mit der Hälfte wären wir zufrieden".

Denn es gilt, möglichst viel Geld für den guten Zweck zusammen zu bekommen. Im Mittelpunkt steht einmal mehr das von den Lions seit vielen Jahren unterstützte Programm "Klasse 2000" zur Gesundheitsförderung und Prävention, das inzwischen an allen Emmendinger Grundschulklassen angeboten wird. "Das ist gut angelegtes Geld", sagt Karl-Friedrich Jundt-Schöttle. Die "Löwen" sind eine weltweite "Vereinigung freier Menschen" mit sozialem Hintergrund. Neben Kinder- und Jugendprojekten fördert der Lions-Club Emmendingen mit ihrem Präsidenten Roland Schomer mit Benefizveranstaltungen und Kunstauktionen wie zuletzt auch die Flüchtlingshilfe oder die Sanierung des Wehrturms auf der Domäne Hochburg.

Info: Konzert am 26. April, 19.30 Uhr, in der Ludwig-Jahn-Halle Teningen (Einlass ab 18.30 Uhr); Karten im Vorverkauf bei Augenoptik Wipfler, Modehaus Blum-Jundt, Badischer Zeitung, Volksbank Teningen und überhttp://www.karoevents.de

 


Presseberichte 2015


Hilfe Schlag auf Schlag

Samstag. 28.11.2015

 

Bei der Benefizauktion des Lionsclubs zugunsten der Flüchtlingshilfe kamen 5000 Euro zusammen.

 

EMMENDINGEN. 

Es sind keine Bilder von Künstlern, deren Werke im Louvre hängen, bremst Auktionator Christian Hodeige gleich zum Beginn der Benefiz-Kunstauktion des Lionsclub Emmendingen am Donnerstagabend allzu große Erwartungen der rund 100 Besucher. Um gleich darauf den Wert der 50 Exponate, die im Autohaus Schmolck zugunsten von Flüchtlingen neue Besitzer suchen, hervorzuheben. "Hier bekommen sie nur Originale, nur Unikate", so der Herausgeber der Badischen Zeitung. Entsprechend leidenschaftlich geht er ans Werk.

 

50 Arbeiten haben 29 Emmendinger Künstler gespendet. Von jedem offeriert Hodeige ein Werk, die weiteren werden im Nachgang an die Auktion veräußert. Zuvor jedoch wird der Mann mit dem Hammer, den er an diesem Abend links liegen lässt, seinem Ruf, das Auktionspublikum mit schweißtreibendem Engagement gekonnt aus der Reserve locken zu können, vom Start weg gerecht. Der BZ-Herausgeber muss aber auch nicht lange bitten, mit "EM-der magische Landkreis" steht schon zum Auftakt eine Fotoarbeit des weit über Emmendingen hinaus bekannten Kulturpreisträgers Peter Thomann auf der Staffelei.

 

Danach geht es Schlag auf Schlag. Das Mindestgebot in Höhe von 100 Euro ist bei den meisten Werken, kaum ausgesprochen, schon überholt. Zumal es Hodeige geschickt versteht, den zukünftigen Besitzern eine Vorstellung davon zu vermitteln, wie und wo sie ihr Kunstwerk wirkungsvoll hängen oder stellen. "Werfen sie mal allen alten Mist aus ihrer Küche raus", weiß er ganz gut, wo das "Gefäßsammelsurium" von Waltraud Grasegger einen passenden Platz finden könnte. "Da müssen sie nah davor stehen", rät er dem Kunstfreund, der sich für die "goldige Arbeit" mit dem Titel "Hülsenfrüchte" von Karin Weiß interessiert.

 

"Es ist nicht die ganz große Kunst", weiß Hodeige die einzelnen Arbeiten gut einzuschätzen. Doch der Kunstfreund, der selbst Arbeiten regionale Künstler sammelt, "die bestimmt keine Wertanlage sind", gibt den Werken zugleich noch eine ganz andere Wertigkeit. "Spaß haben, jeden Tag", sollen die Kunstfreunde an den neuen Besitztümern, die sie an diesem Abend mit nachhause nehmen.

 

"Es ist für jeden Geschmack was dabei", so Hodeige. Emmendingens Kunstszene präsentiert sich vielfältig und er findet weit über den aktuellen Anlass hinaus guten Grund, die lokale Kulturszene zu loben. "Unglaublich, was hier, nicht nur in der Stadt", so der Freiburger, "sondern in Emmendingen geboten wird". Ein Lob, in das er auch die Menschen einbezieht, die hinter allem stehen. In diesem Fall das Ehepaar Baltes, das bei Künstlern darum warb, Werke für die Benefizauktion zur Verfügung zu stellen, Bernhard Schmolck, dessen Autohaus wieder einmal den Rahmen bietet und die Lions-Mitglieder, die bis hin zum Bestuhlen mit anpacken.

Am Ende sind mindestens 5000 Euro zusammenkommen, so Friedhelm Baltes. Das Förderprojekt, die Fahrradwerkstatt für Flüchtlinge, in der sie Zweiräder für die eigene Nutzung herrichten können, hat ein recht ordentliches Startkapital.

"Und "Räumlichkeiten haben wir auch schon", betont Baltes.

Sehr direkt und mit Erfolg spricht Auktionator und BZ-Herausgeber Christian Hodeige die Besucher bei der Versteigerung von Kunstwerken zu Gunsten von Flüchtlingen bei Kultur unterm Stern an
Sehr direkt und mit Erfolg spricht Auktionator und BZ-Herausgeber Christian Hodeige die Besucher bei der Versteigerung von Kunstwerken zu Gunsten von Flüchtlingen bei Kultur unterm Stern an

Sehr direkt und mit Erfolg spricht Auktionator und BZ-Herausgeber Christian Hodeige die Besucher bei der Versteigerung von Kunstwerken zu Gunsten von Flüchtlingen bei Kultur unterm Stern an


„Sokrates und Nietzsche“ - so der Titel einer angebotenen Skulpturengruppe, scheinen sich wenig dafür zu interessieren, wer sie ersteigert Foto: Markus Zimmermann


EMMENDINGER ZEITUNG.de KOMPAKT: "Zwei Exponate verblieben nach diesem großartigen Abend - aber die werden wir mit unserer Überzeugungskraft auch noch verkaufen," so ein äußerst zufriedenes Team des Lions-Clubs nach der großen Benefizauktion am heutigen Abend im Emmendinger Autohaus Schmolck. Über 150 Gäste verfolgten die unterhaltsame Auktion, für die Dr. Christian Hodeige (Herausgeber und Gesellschafter bei der Badischen Zeitung) persönlich als Auktionator gewonnen werden konnte.

(unser Video!).

Der Erlös des Abends (erste Schätzung: mehr als 5000 €) wird zum Aufbau einer Fahrrad-Werkstatt für Flüchtlinge verwendet werden.

Kunstauktion am 26. November 2015 im Autohaus Schmolck – Aktion des Lionsclubs Emmendingen zugunsten der Flüchtlingshilfe vorgestellt

Am 10. November wurde im Autohaus Schmolck in Emmendingen eine besondere Aktion zugunsten der Flüchtlingshilfe vorgestellt.

Am 26. November um 19 Uhr veranstaltet das Lions-Hilfswerk Emmendingen e.V. in den Räumen des Autohaus Schmolck eine Kunstauktion zugunsten der Flüchtlingshilfe. Als Auktionator konnte Dr. Christian Hodeige, Herausgeber und Gesellschafter der Badischen Zeitung, gewonnen werden.

Entstanden sei die Idee zu dieser Aktion aus dem allgegenwärtigen Thema Flüchtlinge und der Frage `Was kann man wie und für wen tun?´. Der Zweck dieser Auktion ist nun die Errichtung einer Fahrrad-Werkstatt für Flüchtlinge. Diese soll nicht in Konkurrenz zu den regionalen Fahrrad-Werkstätten stehen, sondern den Flüchtlingen die Möglichkeit bieten, ihre Fahrräder eigenständig zu reparieren und durch die Arbeit auch in eine Struktur zu kommen. „Hilfe zur Selbsthilfe“, sagt Dr. Roland Schomer, Präsident des Lionsclub Emmendingen.

Der Lionsclub hat seinen Focus auf die Unterstützung von Projekten zur Unterstützung lokaler Projekte im sozialen und kulturellen Bereich ausgerichtet und setzt auch mit dieser Veranstaltung ein Zeichen in diesem Engagement. „Zudem passt eine Kunstauktion doch hervorragend zum Schmolck-Motto `Kultur unter´m Stern`", schmunzelt Friedrich W. Baltes vom Lionsclub. 

Bei der Frage `wie?´ war klar, dass es gerade zur Weihnachtszeit genug Feiern gibt. Nach einigen Überlegungen wurde die Idee zur Begegnung mit der Kunst geboren. So wurden mit Unterstützung des Kulturkreises Emmendingen Adressen regionaler Künstler gelistet und diese angeschrieben mit der Bitte, ein bis zwei Werke für die Auktion zur Verfügung zu stellen. Man sei überrascht gewesen von der durchweg positiven Resonanz. Auch Christian Hodeige ließ sich nicht lange bitten und sagte Bernhard Schmolck spontan als Auktionator zu. 

51 Werke haben die Künstler zur Verfügung gestellt. Es sind gemalte Bilder, Fotos, Skulpturen…, also eine Vielfalt von Kunstobjekten. Die Künstler bekommen je verkauftem Werk einen Obulus von 50 Euro, der einen Teil der Materialkosten ersetzen soll. Alles weitere ist eine Spende der Künstler an das Projekt. Bei der Auktion, für die ungefähr 90 Minuten angesetzt sind, gilt für jedes Werk ein Mindestgebot von 100 Euro. Bei Werken, die um vieles mehr wert seien, könne hier für den guten Zweck durchaus manches Schnäppchen gemacht werden, sind sich die Organisatoren einig. Der Zuschlag geht an den Meistbietenden. Bezahlt werden kann bei der Auktion in bar oder per EC- oder Kreditkarte. Hierfür bedankt sich der Lionsclub bei der Volksbank Nördlicher Breisgau für die Unterstützung.

Seit Sonntag, 22. November können die zu versteigernden Werke bis zur Auktion im Autohaus Schmolck besichtigt werden. Am Sonntag von 12 bis 16 Uhr und an den folgenden Tagen von 8 bis 18 Uhr.

Bernhard Schmolck und der Lionsclub mit seinem Präsidenten Dr. Roland Schomer, Friedrich W. Baltes und allen Mitgliedern und Helfern der Auktion freuen sich auf viele Mitbieter, die die Auktion interessant gestalten und die Aktion für die Flüchtlinge unterstützen. „Natürlich ist auch für eine kleine Bewirtung gesorgt“, verspricht Bernhard Schmolck.

Ein kleiner Spruch zum Abschluss wurde von Friedrich W. Baltes vorgelesen, der zum Nachdenken anregt:

"Menschen auf der Flucht tragen meistens kein Gepäck, aber dafür Wissen, Kultur, Menschlichkeit und Persönlichkeit". 
Zur Fahrradwerkstatt:

Ziel der Auktion ist die Einrichtung einer Fahrradwerkstatt. Natürlich werde hier neben Werkzeugen und vielem mehr auch ein Raum benötigt, in dem diese Fahrradwerkstatt untergebracht werden kann. Leider sei so ein Raum noch nicht gefunden, aber sowohl Landratsamt, Stadt, Pro Asyl und andere sind angesprochen und auf der Suche. Natürlich werden weitere Informationen zu in Frage kommenden Räumlichkeiten immer gerne vom Lionsclub entgegen genommen. Von der Lage sollten diese Räume möglichst zentral, beheizbar und ebenerdig sein.


Kunstauktion für die Flüchtlingshilfe

EMMENDINGEN. 04.11.2015


Am Anfang stand die Idee "etwas für Flüchtlinge zu tun", wie es Bernhard Schmolck formuliert. Dann wurde in den Reihen des Lionsclub Emmendingen rasch der Gedanke einer Benefiz-Kunstauktion im Mercedes-Autohaus Schmolck geboren und weiterentwickelt. 30 Emmendinger Künstler stellen dafür insgesamt 51 Bilder, Fotos und Skulpturen zur Verfügung, die am 26. November unter den Hammer kommen. Das Ziel ist, einen möglichst hohen Erlös zu erwirtschaften, welcher der Emmendinger Flüchtlingshilfe zugute kommen soll.


"Flüchtlinge sind ein Thema, das auch an Emmendingen nicht spurlos vorbeigeht", sagt Roland Schomer. Der amtierende Lions-Präsident verknüpft damit den Grundgedanken der "Löwen", kulturelle und soziale Projekte im lokalen Umfeld zu unterstützen. So lag es nahe, sich mit einem konkreten Projekt den derzeit in Scharen ankkommenden Zufluchtsuchenden zuzuwenden. "Wir würden gerne eine Fahrradwerkstatt initiieren, in der Flüchtlingen unter Anleitung lernen gebrauchte Räder zu reparieren und herzurichten", so Bernhard Schmolck.


Diese solle aber keinesfalls eine Konkurrenz zu Radgeschäften darstellen, sondern allein den Flüchtlingen dazu dienen, über einen eigenen fahrbaren Untersatz zu verfügen und etwas mobiler zu werden. Hilfe zur Selbsthilfe nennt es Roland Schomer. Als Basis könnten aus der Bevölkerung gestiftete und nicht mehr benötigte Drahtesel bieten. "Doch das ist dann der zweite Schritt", sagt Friedhelm Baltes. Zunächst gilt es, das Startkapital zu erwirtschaften und geeignete Räume zu finden.


Dafür soll die Kunstauktion sorgen, die im Autohaus am 26. November um 19 Uhr über die Bühne gehen wird. Knapp zwei Stunden lang kommen dort Objekte Emmendinger Künstler unter den Hammer. "Wir waren zunächst sehr skeptisch, ob wir genügend Bilder bekommen würden, doch die Bereitschaft der Kunstschaffenden war geradezu überwältigend", freut sich Baltes. Insgesamt 30 Maler, Fotografen und Bildhauer stifteten jeweils zwei ihrer Werke für den guten Zweck. Sie erhalten pro ersteigertem Bild eine Aufwandsentschädigung von 50 Euro für Materialkosten, die Objekte werden dann am Auktionsabend für ein Mindestgebot von 100 Euro aufgerufen. "Viele Werke wären am Markt eigentlich mehr als 1000 Euro wert", betont Baltes und verweist auf die Chance der Besucher, "ein richtiges Schnäppchen zu machen". Wer den Zuschlag erhält, der kann seinen Schatz auch gleich mitnehmen. Bezahlt werden kann am Abend bar oder auch mit EC- oder Kreditkarte.


Dafür, dass der Erlös der Versteigerung möglichst umfangreich ausfällt, sorgt ein profunder Auktionator. Christian Hodeige, Herausgeber der Badischen Zeitung, ist ein alter Hase im Geschäft. Jahr für Jahr bringt er bei den Versteigerungen für die BZ-Aktion Weihnachtswunsch im Freiburger Jazzhaus die Besucher dazu, sich im Interesse der guten Sache gegenseitig hochzuschaukeln und zu überbieten. "Ich bin sicher, dass da so richtig die Post abgeht", so Baltes, der sich über die spontane Zusage Hodeiges freut.

Mitglieder des Lionsclubs werden die Bilder am Abend präsentieren, bevor sie jeweils zur Auktion aufgerufen werden. Gesteigert wird in der klassischen Versteigerungsform: Der Meistbietende erhält den Zuschlag. Wer möchte, kann sich schon ab Sonntag, 22. November von 12 bis 16 Uhr im Autohaus ein Bild vom reichhaltigen und vielfältigen Angebot machen. Bis zur Auktion am Donnerstag werden die Objekte dann während der Öffnungszeiten von 8 bis 18 Uhr täglich in der Fahrzeughalle präsentiert.


Der Eintritt am Abend ist frei, die Lions sorgen für eine Bewirtung der Besucher.


Hilfe für den Wehrturm

EMMENDINGEN. 03.11.2015


45 000 Euro hat der Hochburgverein bisher in die Sanierung des Wehrturms auf der Domäne gesteckt. 80 000 soll es insgesamt kosten, aus dem alten Gebäude ein Informationszentrum mit Archiv für die Burggeschichte zu machen. Unterstützung bekam der Verein nun vom Lions-Club: Der spendete 5000 Euro für das Projekt ; es ist der Erlös eines Konzerts im März mit Frl. Mayers Hinterhaus-Jazzern, den die Lions aufrundeten.


Die Übergabe fand auf der Baustelle statt. "Langsam bekommt man einen Eindruck, was entstehen kann", sagte Oberbürgermeister Stefan Schlatterer, Vorsitzender des Vereins zur Erhaltung der Ruine. Der Wehrturm ist der einzige von vieren, die zur Verteidigung des Meierhofes, des landwirtschaftlichen Betriebs der Burg, dienten. Seit 1847 gehörte er zur Wirtschaft Mühlemann; ein Anbau kam dazu, der 1974 abgerissen wurde. Fortan diente der Turm als Lager und Werkstatt.


Der Hochburgverein hat viele Fundstücke, Skizzen und Pläne, die zum Teil bei Familie Brinkmann gelagert sind – aus Platzmangel. Der Wehrturm, den er vom Landkreis gepachtet hat, soll sie künftig aufnehmen, als Appetithäppchen für einen Besuch der Burg und des Museums oder für diejenigen, die den Weg zur Ruine nicht schaffen. Im Untergeschoss soll ein Informationsraum über die Geschichte von Hochburg und Meierhof eingerichtet werden, darüber ein Archiv mit Bildern, Plänen und historischen Akten.

Seit einem Jahr arbeitet der Hochburgverein am Turm, 530 Stunden hat er ’reingesteckt. Die Installation von Wasser, Strom und Heizung, der Bau einer Treppe oder Gipserarbeiten wurden vergeben. Aber Boden (auch den derzeit behelfsmäßigen), Decke und Rigipswände übernehmen die Mitglieder der Arbeitsgruppe, erklärten Axel und Rolf Brinkmann. Als nächstes ist die Isolierung an der Reihe.


Da sehen die Lions-Vertreter Roland Schomer und Friedhelm Baltes ihr Geld gut angelegt. Ein BZ-Artikel über die Pläne für den Wehrturm brachte sie darauf, dass die perfekt zu dem Lions-Anliegen passten, nämlich soziale und kulturelle Projekte in der Region zu fördern. Der Lionsclub ist der Hochburg durch so manches Fest verbunden – doch nachdem eines buchstäblich ins Wasser fiel und 12 000 Mark kostete, statt etwas für gute Zwecke zu erwirtschaften, verzichteten sie auf Open Airs und verlegten die Veranstaltungen in "Deutschlands schönstes Konzerthaus", wie Baltes es nannte: ins Autohaus Schmolck.